Highlights LOTTO Pokal-Hamburg Achtelfinale der Frauen SC Condor – ETV 2. Frauen
Spielbericht Condor – ETV: Der SC Condor steht im Viertelfinale des Lottopokals der Frauen. Im Achtelfinale setzte sich das Team mit 3:1 gegen die zweite Mannschaft des ETV durch – und revanchierte sich damit für die bislang einzige Saisonniederlage. Ausgerechnet am ersten Spieltag der Frauen-Oberliga hatte Condor gegen ETV II verloren. Nun folgte im bislang wichtigsten Spiel der Saison die Revanche. Von Beginn an präsentierte sich Condor hochkonzentriert und erwischte einen Traumstart in die Partie. Bereits früh gingen die Gastgeberinnen durch einen verwandelten Foulelfmeter von Jolie Buerschaper mit 1:0 in Führung. Condor blieb weiter am Drücker, setzte den Gegner mit konsequentem Pressing und hoher Intensität unter Druck – und wurde belohnt. Michele Mercedes Scholz erhöhte zunächst auf 2:0 und legte wenig später mit ihrem zweiten Treffer zum 3:0 nach. Nach 34 Minuten schien die Begegnung beim Stand von 3:0 bereits entschieden. Doch ETV II gab nicht auf. Nach der Halbzeitpause kamen die Gäste besser aus der Kabine, agierten mutiger im Passspiel und erspielten sich mehrere gute Torchancen. Der Anschlusstreffer durch Lucija Maria Ralfs zum 3:1 brachte noch einmal Spannung in die Partie. Zweimal rettete zudem das Aluminium für Condor und verhinderte, dass ETV II weiteren Druck aufbauen konnte. Trotz der engagierten zweiten Halbzeit der Gäste geriet der Sieg der Gastgeberinnen jedoch nicht mehr ernsthaft in Gefahr. Am Ende steht ein verdienter 3:1-Erfolg für den SC Condor, die damit ins Viertelfinale des Lottopokals einziehen.
Highlights LOTTO Hamburg-Pokal der Herren Achtelfinale SC Victoria – Altona 93
Victoria Hamburg – Altona 93 1:0 Victoria entscheidet den Hamburg-Klassiker für sich Im einen der ältesten Stadtderbys Deutschlands trafen am Freitagabend der SC Victoria und Altona 93 zum 143. Mal aufeinander. Vor 1.512 Zuschauerinnen und Zuschauern im Stadion Hoheluft setzte sich der SC Victoria Hamburg letztlich mit 1:0 durch und löste damit das Ticket für das Viertelfinale im Lotto-Pokal. Auch wenn auf dem Papier ein Klassenunterschied zwischen dem Oberligisten Victoria und dem Regionalligisten Altona bestand, war die Ausgangslage klar: Pokal, Flutlicht, Derby – eigene Gesetze inklusive. Früher Wirkungstreffer bringt Victoria auf Kurs Victoria kam besser ins Spiel, war griffiger in den Zweikämpfen und setzte früh das erste Ausrufezeichen. Bereits in der 8. Minute belohnte sich die Elf von Trainer Sascha Bernhardt für einen mutigen Start: Nach einer Hereingabe von Luca Reimers landete der Ball bei Sönke Meyer, der keine Zeit verlor und eiskalt zur Führung einschob. Auch danach blieb Victoria die aktivere Mannschaft. Chancen durch Luca Palzer und Paul Froehlich hätten die Führung ausbauen können, doch Altona-Keeper Dennis Lohmann hielt sein Team im Spiel. Die Gäste versuchten es vor allem über Standards, blieben dabei jedoch ohne zwingenden Erfolg. Viel Derby, wenig Spielfluss Dass es ein echtes Stadtderby war, zeigte sich nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf dem Rasen. Intensive Zweikämpfe, hitzige Wortgefechte und zahlreiche Unterbrechungen prägten die Partie. Schiedsrichter Gerhard Ludolph hatte alle Hände voll zu tun und verteilte bereits vor der Pause mehrere Gelbe Karten. Nach dem Seitenwechsel investierte Altona mehr Ballbesitz, fand aber kaum Lösungen gegen gut organisierte Victorianer. Die Hoheluft-Elf verteidigte leidenschaftlich und ließ im eigenen Strafraum wenig zu. Die beste Ausgleichschance der Gäste vereitelte Victorias Defensive in der Schlussphase in letzter Sekunde. Auch acht Minuten Nachspielzeit änderten nichts mehr am Spielstand. Victoria brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. Derby-Sieg und Viertelfinalticket Mit dem 1:0-Erfolg zieht der SC Victoria Hamburg ins Viertelfinale des Lotto-Pokals ein und belohnt sich für eine konzentrierte und leidenschaftliche Leistung. Altona 93 hingegen muss die Niederlage in einer ohnehin schwierigen Phase verkraften, kann sich nun aber voll auf die Aufgaben nach der Winterpause konzentrieren.
Highlights LOTTO Hamburg-Pokal der Herren Achtelfinale West Eimsbüttel – HEBC
SV West-Eimsbüttel – HEBC 0:8 Im Achtelfinale des LOTTO Hamburg-Pokals der Herren kam es zum traditionsreichen Eimsbütteler Derby zwischen dem Heimteam West-Eimsbüttel und HEBC. Vor heimischer Kulisse musste West-Eimsbüttel dabei die spielerische Überlegenheit des klassenhöheren HEBC anerkennen, der sich am Ende deutlich mit 8:0 durchsetzte. Die Gäste vom HEBC übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle und gingen früh in Führung. In der 17. Minute eröffnete Tjorven Köhler den Torreigen, ehe er nur sieben Minuten später (24. Minute) mit seinem zweiten Treffer auf 0:2 erhöhte. West-Eimsbüttel verteidigte engagiert und konnte bis zum Halbzeitpfiff weitere Gegentreffer verhindern. Kurz nach der Pause stellte Michele Scalzi dann jedoch in der 53. Minute auf 0:3 und sorgte damit für eine komfortable Führung. Der Kapitän Janek Wrede traf ebenfalls, in der 59. Minute zum 0:4. Anschließend rückte Michele Scalzi in den Mittelpunkt: Mit weiteren Treffern in der 61. und 64. Minute schnürte er einen Hattrick und erhöhte auf 0:6. In der Schlussphase ließ der HEBC nicht nach. Roman Dömpke traf in der 85. Minute zum 0:7, ehe Gian Luca Verago kurz vor dem Abpfiff in der 89. Minute den Schlusspunkt zum 0:8-Endstand setzte. Trotz der deutlichen Niederlage präsentierte sich West-Eimsbüttel als fairer Gastgeber und kämpfte bis zum Schluss. Der HEBC hingegen unterstrich eindrucksvoll seine Ambitionen im LOTTO Hamburg-Pokal der Herren und zog hochverdient ins Viertelfinale ein.
