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HOLSTEN-Pokalfinale Walddörfer SV 2. – FC St. Pauli 3.

Die Titelverteidigung ist perfekt: Die 3. Herren des FC St. Pauli dürfen sich nach dem Vorjahreserfolg erneut Holsten-Pokalsieger nennen. Mit einem zwar knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg setzten sich die Kiezkicker am Samstag gegen die 2. Herren des Walddörfer SV durch. Auf dem Papier waren die Vorzeichen klar: Der FC St. Pauli ging als Titelverteidiger und Viertplatzierter der Landesliga Hammonia in das Finale, während die 2. Herren des Walddörfer SV in der Kreisliga spielen. Dieser Klassenunterschied war jedoch insbesondere in der ersten Halbzeit nicht zu erkennen.

Der Walddörfer SV stand defensiv kompakt und witterte vor allem nach Ballgewinnen und schnellem Umschaltspiel die Chance, den Favoriten früh unter Druck zu setzen. Immer wieder versuchte der FC St. Pauli, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken, blieb jedoch vor allem im letzten Drittel zu ideenlos und fahrig. Folgerichtig ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel kam St. Pauli besser ins Spiel und fand allmählich zu seinem gewohnten Ballbesitzfußball. Die erste Großchance der Partie ließ nicht lange auf sich warten: David Gabrysch traf für die Kiezkicker lediglich die Latte.

Es folgten wilde Minuten, in denen beide Mannschaften das Tempo hochhielten. Dann kam es zur entscheidenden Szene des Spiels: Der eingewechselte Walddörfer-Akteur Niels Schuhmann lief in der 81. Minute frei auf das Tor zu, scheiterte jedoch an einer starken Rettungstat von St.-Pauli-Keeper Jannik Burkhardt. Dieser schaltete anschließend blitzschnell, gab dem Verteidiger den Ball und dieser schlug den Ball nach vorne in den Lauf von Mats Kosuck. Der St.-Pauli-Stürmer blieb vor dem Tor eiskalt und schob zur Führung ein.

Der WSV erhöhte in den Schlussminuten noch einmal den Druck, konnte jedoch auch in den insgesamt acht Minuten Nachspielzeit keine zwingenden Chancen mehr kreieren. Die große Überraschung blieb somit aus.

Mit dem knappen 1:0-Erfolg verteidigen die 3. Herren des FC St. Pauli den Holsten-Pokal. Die 2. Herren des Walddörfer SV zeigten dennoch eine beachtliche Leistung und dürfen auf eine starke Pokalsaison zurückblicken.

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Highlights LOTTO Hamburg-Pokalfinale der A-Junioren | HSV – Altona 93

Am Mittwoch, den 27.05.2026 fand das LOTTO Hamburg-Pokalfinale der A-Junioren statt. Bei strahlendem Sonnenschein traf die U19 des HSV auf Altona 93. Insgesamt 1250 Zuschauende fanden den Weg ins Stadion Hoheluft. Am Ende gewann der HSV mit 3:0.

Den besseren Start in die Partie erwischte der HSV. Bereits in der 11. Minute bringt Ismaila Djamanca sein Team in Führung. Im weiteren Verlauf erspielte sich der HSV eine Vielzahl an Chancen, konnte diese jedoch nicht in weitere Tore ummünzen. Zeitgleich kam Altona Mitte der ersten Hälfte immer besser ins Spiel. Allerdings konnte auch sie ihre Chancen nicht nutzen. Und so ging es beim Stand von 1:0 in die Pause.

In der zweiten Halbzeit waren es die Altonaer, die besser aus der Kabine kamen und sich früh weitere Chancen erspielten. Nach rund 10 Minuten jedoch, war auch der HSV wieder auf der Höhe und es entstand eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. In der 64. Spielminute war es dann erneut der HSV der in Form von Kelvin Ojo auf 2:0 erhöhte. Nur sieben Minuten später erhöhte der eingewechselte Jan-Luca Bugaj auf 3:0 und sorgte damit für die Vorentscheidung. Das 4:0 per Foul-Elfmeter durch Jonas-Finn Hartig in der 88. Minute, sowie das 4:1 in der 90. Minute durch Altonas Elijoan Yilmaz waren dann die Schlussakkorde der Partie.

Der HSV gewinnt letztlich verdient und kann sich über den Gewinn des LOTTO Hamburg-Pokals freuen.

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Highlights LOTTO Hamburg-Pokalfinale der Frauen | Walddörfer SV – FC St. Pauli

Am Sonntag, den 24. Mai 2026 fand das LOTTO Hamburg-Pokalfinale der Frauen statt. Dabei traten der Oberligist Walddörfer SV gegen Regionalligist FC St. Pauli an. Insgesamt 3.007 Zuschauende fanden den Weg ins Stadion Hoheluft. Am Ende gewannen die Frauen vom FC St. Pauli mit 3:0.

Die Partie begann mit viel Druck seitens des FC St. Pauli, die immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor kamen. Der Walddörfer SV hingegen setzte auch Kontermöglichkeiten, konnte die daraus entstehenden Chancen jedoch nicht nutzen. Bis zur 33. Minute konnte Walddörfer standhalten, dann jedoch nutzte St. Paulis Kapitänin Annie Kingman die Unordnung der Gegnerinnen nach einer Ecke, um zur 1:0-Führung einzunetzen. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Josefine Lutz dann auf 2:0 für die Kiezkickerinnen. „Wir sind ein bisschen schwerfällig in die Partie gekommen und haben unsere Chancen nicht genutzt. Aber die beiden Tore sind zu psychologisch wichtigen Zeitpunkten gekommen“, sagte St. Paulis Co-Trainer Dennis Dreke.

Direkt nach der Pause stellte der FC St. Pauli die Weichen dann endgültig auf Sieg. Neele Nordhausen trifft zum 3:0 und lässt ihr Team jubeln. Im Anschluss versuchte Walddörfer nochmal den Anschlusstreffer zu erzielen, scheiterte jedoch immer wieder an Pauli-Keeperin Tara Zimmermann. Zeitgleich verteidigten die Pauli-Frauen souverän die letzten Versuche der Gegnerinnen und hielten so die 3:0-Führung bis zum Abpfiff sicher. „Wir sind natürlich alle enttäuscht, ich bin aber auch sehr stolz auf meine Mannschaft! Ich glaube das kam alles noch ein bisschen zu früh und wir waren auch von dem ganzen drumherum und der Kulisse einen bisschen erschlagen“, sagte Walddörfer-Trainer Victor Koppmann nach der Partie.

Für die Frauen vom FC St. Pauli ist es der dritte Pokalsieg in vier Jahren. Nach der Niederlage im vergangenen Jahr dürfen sie sich nun wieder über die Teilnahme am DFB-Pokal freuen. Dankbar war Trainer Jan Kalla jedoch vor allem über die Zuschauerzahlen: „Vielen Dank an alle Hamburger und Hamburgerinnen, dass so viele Leute heute da waren und den Fußball der Frauen so gefeiert und unterstützt haben.“

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Highlights HEBC – ETSV

Spielbericht HEBC – ETSV

Am Sonntagvormittag machte der ETSV die Meisterschaft in der Gamesright Oberliga Hamburg perfekt und legte dafür einen furiosen Start hin. Bereits in der 5. Minute brachte Yannick Siemsen die Eisenbahner nach einer Ecke von Eugenio Lopes per Kopf mit 1:0 in Führung. Der ETSV dominierte von Beginn an die Partie und setzte HEBC früh unter Druck.

Kurz nach dem Führungstreffer kam es jedoch zu einer unschönen Szene: Michele Scalzi traf Tom Müller mit dem Ellenbogen im Gesicht. Der ETSV-Schlussmann musste mehrere Minuten behandelt werden, konnte die Partie aber fortsetzen.

Auch danach blieb der ETSV die spielbestimmende Mannschaft. In der 31. Minute baute das Team die Führung weiter aus: Nick Selutin wurde stark in Szene gesetzt, legte quer auf Erolind Krasniqi, der zum 2:0 einschob. Kurz vor der Pause traf Selutin dann selbst. Nach einem Lauf aus der eigenen Hälfte umkurvte er HEBC-Keeper Jannik Schoon und schob souverän zum 3:0 ein.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich HEBC verbessert und kam zu mehreren Torchancen. ETSV-Torwart Tom Müller zeigte jedoch eine starke Leistung und hielt seine Mannschaft mit mehreren Paraden im Spiel. Besonders stark: Müller parierte sogar einen Elfmeter und bewahrte damit die weiße Weste.

In der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent. Erolind Krasniqi wurde im Strafraum gefoult und bekam einen Elfmeter zugesprochen. Den fälligen Strafstoß übernahm er selbst, setzte den Ball jedoch neben das Tor. In der Nachspielzeit machte Krasniqi seinen Fehler aber wieder gut: Mit einem traumhaften Schuss direkt in den Winkel erzielte er das 4:0 und damit bereits seinen 44. Saisontreffer. Damit wahrt er sich die Chance, am letzten Spieltag den Torrekord zu knacken, dafür braucht er zwei Tore um mit Martin Harnik aus der Saison 2022/2023 gleichzuziehen.

Nach dem Treffer wurde die Partie nur noch kurz angepfiffen. Dann kannte der Jubel aber keine Grenzen mehr. Der ETSV ist Meister der Gamesright Oberliga Hamburg! Spieler, Trainer und Fans feierten gemeinsam den verdienten Titelgewinn nach einer langen und intensiven Saison.

 

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Highlights Niendorfer TSV – Teutonia 05

Spielbericht Niendorfer TSV – Teutonia 05:

Der Kampf um die Top 10 ist eröffnet. Der Niendorfer TSV schlug Teutonia 05 Ottensen souverän mit 2:0. Für die junge Truppe aus Ottensen (21 Jahre im Schnitt) waren an diesem Samstagnachmittag einige Dinge zu viel: der Rasenplatz, die körperliche Unterlegenheit und die Erfahrung der Niendorfer. „Wenn wir über Entscheidungen sprechen, ist es definitiv eine Erfahrungsgeschichte“, sagte Trainer Mehdi Saeedi Madani im Interview.

Niendorfs Plan ging voll auf. Sie standen tief, ließen Teutonia kommen und lauerten auf Umschaltsituationen. Daraus resultierte auch das 1:0 durch Leandro De Los Santos Korth in der 11. Minute. Teutonia hatte gefühlte 80 % Ballbesitz, konnte daraus allerdings nichts kreieren. Nach der Pause kam Teutonia besser aus der Kabine, traute sich mehr und kam häufiger in gefährliche Situationen. Diese Phase brachte den Ottensenern jedoch nichts ein, weil Niendorf in der 58. Minute einen Foulelfmeter zugesprochen bekam. Daniel Brückner verwandelte sicher und bescherte Niendorf das 2:0, was gleichzeitig auch das Endergebnis war.

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Highlights Vorwärts Wacker – ETV

Spielbericht Vorwärts Wacker – ETV:

Der ETV erledigt seine Pflichtaufgabe in Billstedt souverän und hat den Aufstieg fest im Blick. Am Ende steht ein 5:0-Erfolg am Öjendorfer Weg, auch weil ein taktischer Zug von Trainer Can Timo Schultz aufging.

Stürmer Toralf Hense bekam nach diversen guten Joker-Einsätzen in den letzten Spielen gegen Wacker die Chance von Anfang an. Im Doppelsturm mit Max Mbodje wollte der ETV die Billstedter mit hohem Anlaufen und Tiefenläufen hinter die letzte Linie vor Probleme stellen. Von Anfang an zeigten sich die Gäste sehr griffig, schnell im Ballgewinn und dominant. Mit einer erneut guten Verlagerung auf rechts ist es in der 14. Spielminute eine Hereingabe von Jean De Chatrie Doegl, die Wacker-Innenverteidiger William Moje ins eigene Tor befördert. Die Gäste gingen somit früh in Führung. Die Mannschaft von Ümit Taytanli hatte auch nach dem Gegentreffer große Probleme gegen den Tabellenzweiten. Eine schnelle Umschaltaktion nutzt der ETV vor der Pause zum 2:0. Toralf Hense wurde auf die Reise geschickt und blieb dann vor Wacker-Keeper Sebastian Majewski eiskalt.

Nach der Pause folgte ein unveränderteres Bild. Zwar zeigte sich Billstedt deutlich sicherer im Ballbesitz, große Chancen konnten sie gegen die auch schnellen Innenverteidiger des ETV’s aber nicht erspielen. In der 67. Spielminute kam es noch dicker für die Gastgeber. Toralf Hense schnappte sich im Zweikampf gegen Derrick Duah den Ball und schob erneut vor Majewski ein. Nach starker Vorlage von Rechtsverteidiger Jean De Chatrie Doegl musste Toralf Hense sechs Minuten später nur den Fuß reinhalten. Es war damit der Hattrick für den erst 19-Jährigen Stürmer und gleichzeitig die Entscheidung in diesem Spiel. Erwähnenswert ist ebenso das Tor von Joker Gabriel Baldé, als dieser mit seinem tollen Solo zum 5:0-Endstand einschob.

Ein kämpferischer Schlagabtausch auf Augenhöhe war es am Ende nicht. Die Mannschaft von Vorwärts Wacker war den Eimsbüttelern in allen Facetten des Spiels unterlegen. Nicht mehr ganz zwei Wochen vor dem großen Pokalfinale kommt auf die Jungs von Ümit Taytanli noch viel Arbeit zu. Der ETV erledigt seine Pflichtaufgabe, auf der viel Druck lag. Da der ETSV am Sonntag gewonnen hat, ist die Meisterschaft zugunsten des ETSV’s entschieden. Für die Jungs von Can Timo Schultz geht es am entscheidenden 34. Spieltag nächsten Freitag im Fernduell gegen Mitkonkurrent Dassendorf um die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Nord.

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Highlights ETSV Hamburg – Niendorfer TSV

Spielbericht ETSV Hamburg – Niendorfer TSV

Am 3. Mai 2026 kam es zum Duell zwischen dem zweitplatzierten ETSV und dem Niendorfer TSV. Beide Teams starteten konzentriert in die Partie, wobei Niendorf die Hausherren früh überraschte und von Beginn an gut dagegenhielt.

Die erste Halbzeit war geprägt von einem intensiven und offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften erspielten sich Offensivaktionen und suchten immer wieder den Weg nach vorne. Besonders Niendorf brachte mit seiner Spielweise viel Unruhe ins Spiel, was beim ETSV zwischenzeitlich zu Abstimmungsproblemen und Diskussionen innerhalb der Mannschaft führte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang es den Eisenbahnern jedoch, ein wichtiges Zeichen zu setzen: In der 43. Minute traf Luke Sendzik zur 1:0-Führung.

Nach der Pause zeigte sich der ETSV deutlich stabiler und geschlossener. Trainer Jan-Philipp Rose hatte in der Kabine offenbar die richtigen Anpassungen vorgenommen, sodass die Mannschaft ruhiger und strukturierter agierte. Dies spiegelte sich auch im Spielverlauf wieder. In der 57. Minute erhöhte der ETSV auf 2:0, nachdem Toptorjäger Erolind Krasniqi einen Elfmeter souverän verwandelte.

Niendorf gab sich trotz des Rückstands nicht auf und kämpfte weiter. Der Einsatz wurde belohnt, als Leandro De Los Santos Korth der Anschlusstreffer gelang. In der Folge machte sich jedoch zunehmend die körperliche Belastung bei den Gästen bemerkbar. Mehrere Spieler wirkten erschöpft, doch aufgrund eines dünn besetzten Kaders standen nur begrenzte Wechselmöglichkeiten zur Verfügung.

In der Schlussphase kontrollierte der ETSV das Spiel weitgehend und ließ keine größeren Chancen mehr zu. Das Spiel verlor etwas an Tempo, und klare Torchancen blieben auf beiden Seiten aus. Nach kurzer Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Andre Becker die Partie schließlich ab.

Mit diesem wichtigen Sieg hat sich der ETSV den ersten Tabellenplatz zurückerkämpft und steht nun wieder an der Spitze der Tabelle.

 

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Highlights Teutonia 05 – Nikola Tesla

Spielbericht Teutonia 05 – Nikola Tesla:

Pflichtsieg, Sechspunktespiel, Abstiegskampf. Für Nikola Tesla ging es am Samstagmittag bei Teutonia 05 Ottensen um sehr viel. Mit drei Punkten wäre man an dem Block aus Teams, die alle noch unten drin stecken, drangeblieben und hätte noch die Möglichkeit gehabt, Teams zu überholen. Mit einer Niederlage und schon 32 gespielten Spielen (andere Teams haben erst 30 Spiele) hätte man es nicht mehr selbst in der Hand gehabt und hätte darauf hoffen müssen, dass HEBC, Vorwärts Wacker und Niendorf patzen.

Nikola Tesla warf also alles rein und spielte eine gute Anfangsphase. Es war ein offener Schlagabtausch und nur eine Frage der Zeit, wann das erste Tor fallen würde. Phil Kolvenbach (Torwart von Teutonia) und Finn Fenske (Torwart von Nikola Tesla) sorgten mit überragenden Paraden dafür, dass es bis zur 40. Minute noch 0:0 stand.

Dann schlug Phil Kolvenbach den Ball lang, der über Kassimou hinweghüpfte. Caner Bektas hatte damit gerechnet und lupfte den Ball über Fenske ins Tor. Nach dem 1:0 agierte Teutonia defensiver und ließ Tesla kommen. Und sie kamen auch: Nach einer Ecke griff Kolvenbach vorbei, Fawaz Kassimou köpfte zunächst an den Pfosten, doch der Ball landete trotzdem im Tor – Ausgleich. Teutonia merkte, dass ihnen der defensive Ansatz keinen Erfolg einbrachte, und agierte wieder offensiver. Gesagt, getan: Gefühlt der nächste Angriff der Ottensener landete im Tor. Joel Szillat brachte Teutonia wieder in Führung.

Nikola Tesla setzte alles daran, noch einmal den Ausgleich zu erzielen. Lattenkracher, vergebene Großchancen aus zwei Metern Torentfernung und erneute Rettungstaten von Kolvenbach – alles war dabei, doch es sollte nicht sein. Der Ball wollte nicht rein, und somit gewann Teutonia 05 Ottensen mit 2:1 gegen Nikola Tesla.

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Highlights ETV – TuS Dassendorf

Spielbericht ETV – TuS Dassendorf:

Die TuS Dassendorf entscheidet das Topspiel am Feiertag für sich und sendet ein Lebenszeichen im Aufstiegskampf.

Es war das letzte Ligaspiel zwischen zwei direkten Aufstiegskonkurrenten in dieser Spielzeit. Am Lokstedter Steindamm fanden sich dementsprechend viele Zuschauer ein. Die Relevanz um den Ausgang dieser Partie wurde in der Anfangsphase deutlich. Viele Unsauberkeiten, Abstöße ins Aus und ungewohnte Fehler dominierten die ersten Minuten. Das Gefährlichste war der Abschluss von ETV-Spieler Damala in der 9. Spielminute. Die Gäste aus Dassendorf kamen dann besser rein, erarbeiteten sich Chancen ohne jedoch zwingende Torgefahr.

Mit einem 0:0 ging es in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff nahm das Spiel an Fahrt auf. Insbesondere die Gäste drückten auf den Führungstreffer, welcher ihnen in Minute 53 gelingen sollte. Nach einer unsauberen Annahme von Tom Politz im Spielaufbau, geht Dassendorf-Routinier Martin Harnik entschlossen in den Zweikampf und spitzelt den Ball an Aboubakar Fofana vorbei ins Netz.

Der ETV zeigte sich sichtlich geschockt und fand erstmal schwer wieder ins Spiel, die Gäste waren zu diesem Zeitpunkt dem 2:0 näher. Insbesondere mit der Einwechslung von ETV-Spieler Lamin Beuck konnte Can Timo Schultz nochmal neue Impulse setzen. Das Spiel, welches insgesamt sehr körperbetont war, verlangte den Spielern bei viel Sonne einiges ab, sodass sehr früh viele Krämpfe die Schlussphase im Spielfluss brachen. Dassendorf gelang es am Ende nicht den Deckel draufzumachen, der ETV konnte aber auch nichts mehr am Spielstand ändern, weshalb der Auswärtserfolg für die Mannen von Özden Kocadal auf dem Papier steht.

Die TuS Dassendorf lebt noch und zeigt nach der enttäuschenden Niederlage gegen TuRa Harksheide eine deutliche Leistungssteigerung. Zwar hat man die Meisterschaft nicht mehr in der eigenen Hand, doch man befindet sich wieder in Schlagdistanz und fährt gegen einen direkten Aufstiegskonkurrenten den Dreier ein. Es bleibt nochmal spannend im Aufstiegsrennen der Gamesright Oberliga Hamburg.

Der ETV verliert das erste Mal seit Anfang Oktober wieder ein Ligaspiel. Über weite Strecken fand die Mannschaft von Can Timo Schultz nicht in ihr gewohnt dominierendes Spiel. Da auch der ETSV am Wochenende gewonnen hat, sind zwei Siege in den letzten beiden Spielen absolut Pflicht.

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Highlights USC Paloma – ETSV Hamburg

Spielbericht USC Paloma – ETSV Hamburg:

Am Sonntagvormittag kam es in der Gamesright Oberliga Hamburg zum Spitzenspiel zwischen dem USC Paloma und dem ETSV Hamburg. Die Ausgangslage war klar: Nach dem Unentschieden von ETV am Freitagabend hatte der ETSV die große Chance, mit einem Sieg die Tabellenspitze zu übernehmen. Doch mit Paloma wartete ein Gegner, der sich als äußerst unangenehm erweisen sollte.

Von Beginn an wurde deutlich, dass sich der ETSV gegen die kompakt stehende und gut organisierte Mannschaft von Paloma schwertat. Im Vergleich zur Niederlage gegen Niendorf hatte Paloma personell einige Veränderungen vorgenommen – und genau diese frischen Kräfte brachten neuen Schwung ins Spiel der Gastgeber.

Kurz vor der Halbzeit belohnte sich Paloma für den engagierten Auftritt: Jan Koschorreck brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Ein abgefälschter Ball ließ ETSV-Keeper Müller dabei keine Abwehrchance.

Direkt nach dem Seitenwechsel folgte der nächste Rückschlag für die Gäste. Can Topcu erhöhte auf 2:0 und sorgte damit für große Euphorie bei Paloma. Die Gastgeber blieben weiterhin am Drücker und setzten in der 59. Minute den nächsten Höhepunkt: Erneut war es Jan Koschorreck, der mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 3:0 stellte. Zuvor hatte er noch eine große Chance ungenutzt gelassen, machte dies mit seinem Doppelpack jedoch mehr als wett und avancierte zum Spieler des Spiels.

Doch der ETSV zeigte Moral und gab sich nicht auf. Innenverteidiger Yannick Siemsen leitete mit seinem Treffer in der 69. Minute die Aufholjagd ein und verkürzte wenig später in der 77. Minute sogar auf 3:2. Plötzlich war die Partie wieder offen.

In der Schlussphase verteidigte Paloma jedoch leidenschaftlich und ließ keinen weiteren Treffer mehr zu. So blieb es beim 3:2-Erfolg für den USC Paloma, der sich diesen Sieg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdiente. Besonders beeindruckend war dabei, wie konsequent es gelang, die individuell starken Offensivspieler des ETSV über weite Strecken aus dem Spiel zu nehmen.