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Highlights HEBC – ETSV

Spielbericht HEBC – ETSV

Am Sonntagvormittag machte der ETSV die Meisterschaft in der Gamesright Oberliga Hamburg perfekt und legte dafür einen furiosen Start hin. Bereits in der 5. Minute brachte Yannick Siemsen die Eisenbahner nach einer Ecke von Eugenio Lopes per Kopf mit 1:0 in Führung. Der ETSV dominierte von Beginn an die Partie und setzte HEBC früh unter Druck.

Kurz nach dem Führungstreffer kam es jedoch zu einer unschönen Szene: Michele Scalzi traf Tom Müller mit dem Ellenbogen im Gesicht. Der ETSV-Schlussmann musste mehrere Minuten behandelt werden, konnte die Partie aber fortsetzen.

Auch danach blieb der ETSV die spielbestimmende Mannschaft. In der 31. Minute baute das Team die Führung weiter aus: Nick Selutin wurde stark in Szene gesetzt, legte quer auf Erolind Krasniqi, der zum 2:0 einschob. Kurz vor der Pause traf Selutin dann selbst. Nach einem Lauf aus der eigenen Hälfte umkurvte er HEBC-Keeper Jannik Schoon und schob souverän zum 3:0 ein.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich HEBC verbessert und kam zu mehreren Torchancen. ETSV-Torwart Tom Müller zeigte jedoch eine starke Leistung und hielt seine Mannschaft mit mehreren Paraden im Spiel. Besonders stark: Müller parierte sogar einen Elfmeter und bewahrte damit die weiße Weste.

In der Schlussphase wurde es noch einmal turbulent. Erolind Krasniqi wurde im Strafraum gefoult und bekam einen Elfmeter zugesprochen. Den fälligen Strafstoß übernahm er selbst, setzte den Ball jedoch neben das Tor. In der Nachspielzeit machte Krasniqi seinen Fehler aber wieder gut: Mit einem traumhaften Schuss direkt in den Winkel erzielte er das 4:0 und damit bereits seinen 44. Saisontreffer. Damit wahrt er sich die Chance, am letzten Spieltag den Torrekord zu knacken, dafür braucht er zwei Tore um mit Martin Harnik aus der Saison 2022/2023 gleichzuziehen.

Nach dem Treffer wurde die Partie nur noch kurz angepfiffen. Dann kannte der Jubel aber keine Grenzen mehr. Der ETSV ist Meister der Gamesright Oberliga Hamburg! Spieler, Trainer und Fans feierten gemeinsam den verdienten Titelgewinn nach einer langen und intensiven Saison.

 

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Highlights Niendorfer TSV – Teutonia 05

Spielbericht Niendorfer TSV – Teutonia 05:

Der Kampf um die Top 10 ist eröffnet. Der Niendorfer TSV schlug Teutonia 05 Ottensen souverän mit 2:0. Für die junge Truppe aus Ottensen (21 Jahre im Schnitt) waren an diesem Samstagnachmittag einige Dinge zu viel: der Rasenplatz, die körperliche Unterlegenheit und die Erfahrung der Niendorfer. „Wenn wir über Entscheidungen sprechen, ist es definitiv eine Erfahrungsgeschichte“, sagte Trainer Mehdi Saeedi Madani im Interview.

Niendorfs Plan ging voll auf. Sie standen tief, ließen Teutonia kommen und lauerten auf Umschaltsituationen. Daraus resultierte auch das 1:0 durch Leandro De Los Santos Korth in der 11. Minute. Teutonia hatte gefühlte 80 % Ballbesitz, konnte daraus allerdings nichts kreieren. Nach der Pause kam Teutonia besser aus der Kabine, traute sich mehr und kam häufiger in gefährliche Situationen. Diese Phase brachte den Ottensenern jedoch nichts ein, weil Niendorf in der 58. Minute einen Foulelfmeter zugesprochen bekam. Daniel Brückner verwandelte sicher und bescherte Niendorf das 2:0, was gleichzeitig auch das Endergebnis war.

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Highlights Vorwärts Wacker – ETV

Spielbericht Vorwärts Wacker – ETV:

Der ETV erledigt seine Pflichtaufgabe in Billstedt souverän und hat den Aufstieg fest im Blick. Am Ende steht ein 5:0-Erfolg am Öjendorfer Weg, auch weil ein taktischer Zug von Trainer Can Timo Schultz aufging.

Stürmer Toralf Hense bekam nach diversen guten Joker-Einsätzen in den letzten Spielen gegen Wacker die Chance von Anfang an. Im Doppelsturm mit Max Mbodje wollte der ETV die Billstedter mit hohem Anlaufen und Tiefenläufen hinter die letzte Linie vor Probleme stellen. Von Anfang an zeigten sich die Gäste sehr griffig, schnell im Ballgewinn und dominant. Mit einer erneut guten Verlagerung auf rechts ist es in der 14. Spielminute eine Hereingabe von Jean De Chatrie Doegl, die Wacker-Innenverteidiger William Moje ins eigene Tor befördert. Die Gäste gingen somit früh in Führung. Die Mannschaft von Ümit Taytanli hatte auch nach dem Gegentreffer große Probleme gegen den Tabellenzweiten. Eine schnelle Umschaltaktion nutzt der ETV vor der Pause zum 2:0. Toralf Hense wurde auf die Reise geschickt und blieb dann vor Wacker-Keeper Sebastian Majewski eiskalt.

Nach der Pause folgte ein unveränderteres Bild. Zwar zeigte sich Billstedt deutlich sicherer im Ballbesitz, große Chancen konnten sie gegen die auch schnellen Innenverteidiger des ETV’s aber nicht erspielen. In der 67. Spielminute kam es noch dicker für die Gastgeber. Toralf Hense schnappte sich im Zweikampf gegen Derrick Duah den Ball und schob erneut vor Majewski ein. Nach starker Vorlage von Rechtsverteidiger Jean De Chatrie Doegl musste Toralf Hense sechs Minuten später nur den Fuß reinhalten. Es war damit der Hattrick für den erst 19-Jährigen Stürmer und gleichzeitig die Entscheidung in diesem Spiel. Erwähnenswert ist ebenso das Tor von Joker Gabriel Baldé, als dieser mit seinem tollen Solo zum 5:0-Endstand einschob.

Ein kämpferischer Schlagabtausch auf Augenhöhe war es am Ende nicht. Die Mannschaft von Vorwärts Wacker war den Eimsbüttelern in allen Facetten des Spiels unterlegen. Nicht mehr ganz zwei Wochen vor dem großen Pokalfinale kommt auf die Jungs von Ümit Taytanli noch viel Arbeit zu. Der ETV erledigt seine Pflichtaufgabe, auf der viel Druck lag. Da der ETSV am Sonntag gewonnen hat, ist die Meisterschaft zugunsten des ETSV’s entschieden. Für die Jungs von Can Timo Schultz geht es am entscheidenden 34. Spieltag nächsten Freitag im Fernduell gegen Mitkonkurrent Dassendorf um die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Regionalliga Nord.

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Highlights ETSV Hamburg – Niendorfer TSV

Spielbericht ETSV Hamburg – Niendorfer TSV

Am 3. Mai 2026 kam es zum Duell zwischen dem zweitplatzierten ETSV und dem Niendorfer TSV. Beide Teams starteten konzentriert in die Partie, wobei Niendorf die Hausherren früh überraschte und von Beginn an gut dagegenhielt.

Die erste Halbzeit war geprägt von einem intensiven und offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften erspielten sich Offensivaktionen und suchten immer wieder den Weg nach vorne. Besonders Niendorf brachte mit seiner Spielweise viel Unruhe ins Spiel, was beim ETSV zwischenzeitlich zu Abstimmungsproblemen und Diskussionen innerhalb der Mannschaft führte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang es den Eisenbahnern jedoch, ein wichtiges Zeichen zu setzen: In der 43. Minute traf Luke Sendzik zur 1:0-Führung.

Nach der Pause zeigte sich der ETSV deutlich stabiler und geschlossener. Trainer Jan-Philipp Rose hatte in der Kabine offenbar die richtigen Anpassungen vorgenommen, sodass die Mannschaft ruhiger und strukturierter agierte. Dies spiegelte sich auch im Spielverlauf wieder. In der 57. Minute erhöhte der ETSV auf 2:0, nachdem Toptorjäger Erolind Krasniqi einen Elfmeter souverän verwandelte.

Niendorf gab sich trotz des Rückstands nicht auf und kämpfte weiter. Der Einsatz wurde belohnt, als Leandro De Los Santos Korth der Anschlusstreffer gelang. In der Folge machte sich jedoch zunehmend die körperliche Belastung bei den Gästen bemerkbar. Mehrere Spieler wirkten erschöpft, doch aufgrund eines dünn besetzten Kaders standen nur begrenzte Wechselmöglichkeiten zur Verfügung.

In der Schlussphase kontrollierte der ETSV das Spiel weitgehend und ließ keine größeren Chancen mehr zu. Das Spiel verlor etwas an Tempo, und klare Torchancen blieben auf beiden Seiten aus. Nach kurzer Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Andre Becker die Partie schließlich ab.

Mit diesem wichtigen Sieg hat sich der ETSV den ersten Tabellenplatz zurückerkämpft und steht nun wieder an der Spitze der Tabelle.

 

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Highlights Teutonia 05 – Nikola Tesla

Spielbericht Teutonia 05 – Nikola Tesla:

Pflichtsieg, Sechspunktespiel, Abstiegskampf. Für Nikola Tesla ging es am Samstagmittag bei Teutonia 05 Ottensen um sehr viel. Mit drei Punkten wäre man an dem Block aus Teams, die alle noch unten drin stecken, drangeblieben und hätte noch die Möglichkeit gehabt, Teams zu überholen. Mit einer Niederlage und schon 32 gespielten Spielen (andere Teams haben erst 30 Spiele) hätte man es nicht mehr selbst in der Hand gehabt und hätte darauf hoffen müssen, dass HEBC, Vorwärts Wacker und Niendorf patzen.

Nikola Tesla warf also alles rein und spielte eine gute Anfangsphase. Es war ein offener Schlagabtausch und nur eine Frage der Zeit, wann das erste Tor fallen würde. Phil Kolvenbach (Torwart von Teutonia) und Finn Fenske (Torwart von Nikola Tesla) sorgten mit überragenden Paraden dafür, dass es bis zur 40. Minute noch 0:0 stand.

Dann schlug Phil Kolvenbach den Ball lang, der über Kassimou hinweghüpfte. Caner Bektas hatte damit gerechnet und lupfte den Ball über Fenske ins Tor. Nach dem 1:0 agierte Teutonia defensiver und ließ Tesla kommen. Und sie kamen auch: Nach einer Ecke griff Kolvenbach vorbei, Fawaz Kassimou köpfte zunächst an den Pfosten, doch der Ball landete trotzdem im Tor – Ausgleich. Teutonia merkte, dass ihnen der defensive Ansatz keinen Erfolg einbrachte, und agierte wieder offensiver. Gesagt, getan: Gefühlt der nächste Angriff der Ottensener landete im Tor. Joel Szillat brachte Teutonia wieder in Führung.

Nikola Tesla setzte alles daran, noch einmal den Ausgleich zu erzielen. Lattenkracher, vergebene Großchancen aus zwei Metern Torentfernung und erneute Rettungstaten von Kolvenbach – alles war dabei, doch es sollte nicht sein. Der Ball wollte nicht rein, und somit gewann Teutonia 05 Ottensen mit 2:1 gegen Nikola Tesla.

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Highlights ETV – TuS Dassendorf

Spielbericht ETV – TuS Dassendorf:

Die TuS Dassendorf entscheidet das Topspiel am Feiertag für sich und sendet ein Lebenszeichen im Aufstiegskampf.

Es war das letzte Ligaspiel zwischen zwei direkten Aufstiegskonkurrenten in dieser Spielzeit. Am Lokstedter Steindamm fanden sich dementsprechend viele Zuschauer ein. Die Relevanz um den Ausgang dieser Partie wurde in der Anfangsphase deutlich. Viele Unsauberkeiten, Abstöße ins Aus und ungewohnte Fehler dominierten die ersten Minuten. Das Gefährlichste war der Abschluss von ETV-Spieler Damala in der 9. Spielminute. Die Gäste aus Dassendorf kamen dann besser rein, erarbeiteten sich Chancen ohne jedoch zwingende Torgefahr.

Mit einem 0:0 ging es in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff nahm das Spiel an Fahrt auf. Insbesondere die Gäste drückten auf den Führungstreffer, welcher ihnen in Minute 53 gelingen sollte. Nach einer unsauberen Annahme von Tom Politz im Spielaufbau, geht Dassendorf-Routinier Martin Harnik entschlossen in den Zweikampf und spitzelt den Ball an Aboubakar Fofana vorbei ins Netz.

Der ETV zeigte sich sichtlich geschockt und fand erstmal schwer wieder ins Spiel, die Gäste waren zu diesem Zeitpunkt dem 2:0 näher. Insbesondere mit der Einwechslung von ETV-Spieler Lamin Beuck konnte Can Timo Schultz nochmal neue Impulse setzen. Das Spiel, welches insgesamt sehr körperbetont war, verlangte den Spielern bei viel Sonne einiges ab, sodass sehr früh viele Krämpfe die Schlussphase im Spielfluss brachen. Dassendorf gelang es am Ende nicht den Deckel draufzumachen, der ETV konnte aber auch nichts mehr am Spielstand ändern, weshalb der Auswärtserfolg für die Mannen von Özden Kocadal auf dem Papier steht.

Die TuS Dassendorf lebt noch und zeigt nach der enttäuschenden Niederlage gegen TuRa Harksheide eine deutliche Leistungssteigerung. Zwar hat man die Meisterschaft nicht mehr in der eigenen Hand, doch man befindet sich wieder in Schlagdistanz und fährt gegen einen direkten Aufstiegskonkurrenten den Dreier ein. Es bleibt nochmal spannend im Aufstiegsrennen der Gamesright Oberliga Hamburg.

Der ETV verliert das erste Mal seit Anfang Oktober wieder ein Ligaspiel. Über weite Strecken fand die Mannschaft von Can Timo Schultz nicht in ihr gewohnt dominierendes Spiel. Da auch der ETSV am Wochenende gewonnen hat, sind zwei Siege in den letzten beiden Spielen absolut Pflicht.

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Highlights USC Paloma – ETSV Hamburg

Spielbericht USC Paloma – ETSV Hamburg:

Am Sonntagvormittag kam es in der Gamesright Oberliga Hamburg zum Spitzenspiel zwischen dem USC Paloma und dem ETSV Hamburg. Die Ausgangslage war klar: Nach dem Unentschieden von ETV am Freitagabend hatte der ETSV die große Chance, mit einem Sieg die Tabellenspitze zu übernehmen. Doch mit Paloma wartete ein Gegner, der sich als äußerst unangenehm erweisen sollte.

Von Beginn an wurde deutlich, dass sich der ETSV gegen die kompakt stehende und gut organisierte Mannschaft von Paloma schwertat. Im Vergleich zur Niederlage gegen Niendorf hatte Paloma personell einige Veränderungen vorgenommen – und genau diese frischen Kräfte brachten neuen Schwung ins Spiel der Gastgeber.

Kurz vor der Halbzeit belohnte sich Paloma für den engagierten Auftritt: Jan Koschorreck brachte seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Ein abgefälschter Ball ließ ETSV-Keeper Müller dabei keine Abwehrchance.

Direkt nach dem Seitenwechsel folgte der nächste Rückschlag für die Gäste. Can Topcu erhöhte auf 2:0 und sorgte damit für große Euphorie bei Paloma. Die Gastgeber blieben weiterhin am Drücker und setzten in der 59. Minute den nächsten Höhepunkt: Erneut war es Jan Koschorreck, der mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 3:0 stellte. Zuvor hatte er noch eine große Chance ungenutzt gelassen, machte dies mit seinem Doppelpack jedoch mehr als wett und avancierte zum Spieler des Spiels.

Doch der ETSV zeigte Moral und gab sich nicht auf. Innenverteidiger Yannick Siemsen leitete mit seinem Treffer in der 69. Minute die Aufholjagd ein und verkürzte wenig später in der 77. Minute sogar auf 3:2. Plötzlich war die Partie wieder offen.

In der Schlussphase verteidigte Paloma jedoch leidenschaftlich und ließ keinen weiteren Treffer mehr zu. So blieb es beim 3:2-Erfolg für den USC Paloma, der sich diesen Sieg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdiente. Besonders beeindruckend war dabei, wie konsequent es gelang, die individuell starken Offensivspieler des ETSV über weite Strecken aus dem Spiel zu nehmen.

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Highlights TuS Dassendorf – TuRa Harksheide

Spielbericht TuS Dassendorf – TuRa Harksheide:

Am Samstag um 13:00 Uhr trafen in der Gamesright Oberliga Hamburg die TuS Dassendorf und TuRa Harksheideaufeinander. Die Begegnung entwickelte sich von Beginn an zu einer intensiven und hitzigen Partie, die Schiedsrichter Max Beyer einiges abverlangte.

Beide Teams starteten mit vollem Körpereinsatz und hitzigen Zweikämpfen in die Partie. Die Folge: Dassendorfs Okan Kurt und Sven Möller sahen bereits früh die Gelbe Karte.

Was Tore und Chancen anging, blieb die erste Hälfte weitgehend ereignisarm. Harksheide präsentierte sich mutig und defensiv sehr stabil, sodass Dassendorf kaum zu klaren Torchancen kam. Das sonst so spielstarke Team tat sich schwer, Lücken in der gut organisierten Abwehr zu finden.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich Dassendorf verbessert. Die Gastgeber wirkten nun kreativer und versuchten, das Spiel stärker zu kontrollieren. Einige vielversprechende Offensivaktionen sorgten für mehr Druck auf die Defensive von Harksheide, doch der entscheidende Durchbruch blieb zunächst aus.

In der 69. Minute dann der überraschende Führungstreffer für TuRa Harksheide: Nach einem Foulspiel im Mittelfeld bot sich die Gelegenheit für einen schnellen Angriff. Der Ball wurde auf die linke Seite gespielt, wo sich Maximilian Vollstädt mit viel Einsatz durchsetzen konnte und den Ball in die Mitte brachte. Dort reagierte Falk Schmidt am schnellsten und beförderte den Ball sogar im Fallen ins Tor – ein Treffer, der zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend kam und das Spiel entscheidend veränderte.

Kurz darauf reagierte Dassendorf personell: In der 71. Minute wurde Kurt ausgewechselt, nachdem er trotz Verwarnung weiterhin sehr engagiert in die Zweikämpfe ging. Für ihn kam Johann von Knebel ins Spiel, der noch einmal frischen Schwung in die Offensive bringen sollte.

In der Schlussphase war Dassendorf bemüht, den Ausgleich zu erzwingen, doch die Gäste verteidigten konsequent und ließen keine zwingenden Chancen mehr zu. So blieb es beim knappen, aber nicht unverdienten 1:0-Erfolg für TuRa Harksheide, die damit einen wichtigen Sieg gegen das favorisierte Spitzenteam aus Dassendorf einfahren konnten.

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Highlights ETV – SC Victoria

Spielbericht ETV – SC Victoria:

Ein wirklich packendes Derby endet am Ende in einem wilden 3:3. Der ETV dreht zwischenzeitlich die Partie, doch ein direktes Freistoßtor entreißt ihnen spät in der Nachspielzeit die drei Punkte.

Der ETV startete ambitioniert und voller Energie in diese Begegnung. Nach einer klasse Einzelaktion von Jean De Chatrie Doegl steht Max Mbodje im Strafraum richtig und nutzt die erste Torchance in der 7. Spielminute zur Führung für die Heimmannschaft. Victoria schüttelte sich schnell und fand die passende Antwort. Nach starker Verlagerung von Star-Spieler Luca Palzer, zieht Yago Heider aufs Tor. Sein Abschluss kann von Aboubakar Fofana erst stark pariert werden, fällt jedoch genau vor die Füße von Palzer, der eiskalt zum Ausgleich vollendet.

Neun Minuten später ist es Heider, der im Strafraum gelegt wird und somit den Elfmeter für die Gäste rausholte. Der Kapitän von Victoria, Brian Jungjohann scheiterte im ersten Versuch an Fofana, kann dann aber den Abpraller nutzen und im zweiten Versuch den Ball über die Linie schieben. Die Gäste drehten den Spielstand noch vor der Pause und verstummten die zahlreichen Anhänger am ETV Sportzentrum Hoheluft.

Der ETV kam mit viel Schwung aus der Pause und zeigte immer wieder gefährliche Kombinationen im letzten Drittel. Dennoch verteidigten die Gäste die Führung gut und ließen wenige Großchancen zu. Es dauerte bis zur 83. Spielminute bis der eingewechselte Toralf Hense den ETV erlöste und zum verdienten Ausgleich traf. Das Derby entwickelte sich nun zu einem wilden Schlagabtausch. Acht Minuten wurden nachgespielt. In der 92. Spielminute bringt eine Co-Produktion zweier Joker den ETV in Front. Lamin Beuck kommt nach einem klasse Antritt auf außen vorbei und bedient frei vor dem Tor erneut Hense, der den Doppelpack schnürt und für Ekstase bei den Anhängern der Heimmannschaft sorgt.

Doch damit war die Partie noch nicht beendet. Moritz Erichsen steht in der 96. Spielminute zum Freistoß bereit und zirkelt den Ball aus rund 20 Metern über die Mauer und perfekt ins Eck – ein echtes Traumtor. Luca Palzer hat am Ende noch die Entscheidung auf dem Fuß, kann aber im letzten Moment von Jasper Hölscher fair wegverteidigt werden. Somit bleibt das 3:3 nach langer Nachspielzeit bestehen. Das Derby entwickelte sich zu einem echten Krimi. Beide Mannschaften führten zwischenzeitlich die Partie an, konnten aber am Ende nicht die maximale Punkteausbeute verteidigen.

Für den ETV ist der spät Ausgleich am Ende ärgerlich, insbesondere wenn man die Ergebnisse der Konkurrenten am 32. Spieltag bedenkt. Dennoch hat das Team von Cheftrainer Can Timo Schultz nach dem Rückstand eine gute Reaktion gezeigt und war insgesamt die aktivere Mannschaft. Victoria darf sich ebenfalls über den Punkt im Derby freuen. Die Jungs von Cheftrainer Sascha Bernhardt fanden immer wieder gute Antworten zu entscheidenden Zeitpunkten der Partie und können am Ende sogar noch die Partie gewinnen. Eine spielfreudige Mannschaft von Victoria unterstreicht ihre Ambitionen den vierten Platz der Tabelle im Saisonendspurt zu behaupten.

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Highlights Niendorfer TSV – USC Paloma

Spielbericht Niendorfer TSV – USC Paloma:

Niendorf sammelt in einem furiosen Spiel wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Am Mittwochabend stand das Nachholspiel des 18. Spieltags zwischen dem Niendorfer TSV und dem USC Paloma an. Dabei dominierten ein komplett verrückter Spielverlauf und zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten das Geschehen.

Für Niendorf, die vor dem Spiel noch ganze acht Spiele im Endspurt zu bestreiten hatten, bat sich die große Chance Boden in der Tabelle gut zu machen. Dementsprechend mutig und energisch starteten die Mannen von Ali Farhadi in das Spiel. Während Paloma mit Ball immer wieder keine Lösungen im Aufbau fand, nutze die Heimmannschaft ihre physische Präsenz und Geschwindigkeit bei Umschaltaktionen. Mit dem dritten guten Abschluss erzielte Niendorf schließlich die Führung. Maurice Lüllemann’s Distanzschuss schlägt in der 24. Minute präzise im Eck ein. Es folgten verrückte Minuten am Sachsenweg. Binnen sechs Minuten stellte Niendorf auf 3:0, auch weil Paloma’s Hintermannschaft keinen Zugriff kriegte und schlichtweg keine Zweikämpfe annahm. Niendorf-Stürmer Björn Dohrn stellt noch vor der Pause auf 4:0. Eine vermeintliche Vorentscheidung, hätte man annehmen können.

Paloma-Trainer Marius Nitsch wechselte zur Pause gleich fünf Mal. Und das sollte sich auszahlen. Die Uhlenhorster waren auf einmal griffig und nahmen den Kampf an. Es dauerte nur drei Minuten nach Wiederapfiff, bis der eingewechselte Mohamed Fane per Kopf traf. Es entwickelte sich ein bisschen das Gefühl, das für die Gäste noch was gehen könnte. Nach Foul am eingewechselten Koschorreck, entschied Schiedsrichter Kriebisch auf Elfmeter. Paloma’s Außenverteidiger Quincy Adjei verwandelte diesen in Minute 74 souverän. Niendorf schien in der zweiten Halbzeit von der Rolle und war fast ausschließlich hinten gefordert. Die große Frage war, ob man den festgeglaubten Dreier auch nach Hause fahren kann. Mit dem Kopfballtor von Lennart Keßner in der 86. Spielminute kam dann endgültig das große Zittern bei den Anhänger der Heimmannschaft. Paloma war drauf und dran ein wirklich famoses Comeback nach 0: 4 hinzulegen und warf alles nach vorne. Doch keine zwei Minuten später ist es der eingewechselte Niendorf-Spieler Enrique Stark, der mit einem feinen Solo und gutem Abschluss die Entscheidung in einem wilden Spiel bringt. Das 5:3 für Niendorf spiegelt gleichzeitig den Endstand wieder und bedeutet drei wichtige Punkte für die Mannschaft von Ali Farhadi.

Paloma’s Cheftrainer Marius Nitsch kann insbesondere mit der ersten Halbzeit seiner Mannschaft nicht einverstanden sein. Dennoch wichtig für ihn zu sehen, dass seine Mannschaft insbesondere nach den Einwechslungen Moral und Kampfgeist gezeigt hat. Auch zu konstatieren ist, dass sich für das Topspiel am Sonntag gegen den ETSV, einige Paloma-Spieler für einen Startplatz aufdrängen konnten.

Für Niendorf zählen am Ende die drei Punkte. Auch dank einer wirklich starken Vorstellung im ersten Durchgang geht man am Mittwochabend verdient als Sieger vom Platz. Ganze sieben Spiele in drei Wochen stehen nun für die Jungs von Ali Farhadi auf dem Programm. Am Freitag geht es bereits zum nächsten Spiel auswärts gegen Süderelbe.