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Highlights LOTTO Hamburg-Pokal Viertelfinale der Frauen Walddörfer SV – ETV 1. Frauen

Walddörfer SV bezwingt ETV und zieht ins Halbfinale ein

Am Mittwochabend kam es beim Walddörfer SV zum mit Spannung erwarteten Viertelfinale im LOTTO Hamburg-Pokal gegen den klassenhöheren Regionalligisten ETV. Beide Teams starteten engagiert in die Begegnung. Besonders die Gäste aus Eimsbüttel setzten früh auf aggressives Pressing und ließen dem WSV zunächst wenig Raum zur Entfaltung. Doch mit zunehmender Spielzeit fanden die Gastgeberinnen immer besser in die Partie. Spätestens ab der 15. Minute kippte das Spiel und der Walddörfer SV übernahm mehr und mehr die Kontrolle.

Das verdiente Tor folgte in der 24. Minute: Lea-Marie Rusch zeigte ihre ganze Klasse und lupfte den Ball sehenswert über ETV-Torhüterin Meißner hinweg zur 1:0-Führung. Trotz des Rückstands blieb ETV dran und spielte weiter mutig nach vorne, konnte sich jedoch zunächst nicht entscheidend durchsetzen.

In der 37. Minute dann der nächste Nackenschlag für die Gäste: Nach einem stark gespielten Pass tauchte erneut Rusch frei vor dem Tor auf und wiederholte ihr Kunststück. Erneut per Lupfer über die Torhüterin erhöhte sie auf 2:0: Ein Treffer, der zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend fiel, aber die Effektivität der Gastgeberinnen unterstrich.

Nach der Halbzeitpause zeigte sich ein anderes Bild: ETV kam deutlich energischer aus der Kabine und erhöhte den Druck spürbar. Immer wieder rannten die Gäste an, doch sie fanden lange kein Vorbeikommen an einer überragenden WSV-Schlussfrau Antonia Posdziech, die mit zahlreichen Paraden glänzte.

Doch der Druck wurde schließlich zu groß: In der 85. Minute gelang ETV der Anschlusstreffer zum 2:1, und nur fünf Minuten später fiel sogar noch der Ausgleich zum 2:2 (90.). Damit retteten sich die Gäste in letzter Sekunde ins Elfmeterschießen.

Dort wurde Antonia Posdziech endgültig zur Matchwinnerin. Sie parierte einen Strafstoß, ein weiterer ging am Tor vorbei. Für die Entscheidung sorgte schließlich, wie sollte es anders sein, Lea-Marie Rusch. Die Doppeltorschützin übernahm Verantwortung und verwandelte den entscheidenden Elfmeter sicher.

Mit einem hart erkämpften Sieg zieht der Walddörfer SV damit ins Halbfinale des LOTTO Hamburg-Pokals ein und darf weiter vom Titel träumen.

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Highlights LOTTO Hamburg-Pokal Viertelfinale der Frauen FC St. Pauli II – SC Victoria

Spielbericht St. Pauli 2. Frauen – SC Victoria

Was für eine Pokalnacht! SC Victoria gewinnt bei den St. Pauli 2. Frauen mit 7:5 im Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten fand sich kein Sieger (3:3), weil St. Pauli die Aufholjagd perfekt machte und in der 76. Minute den Ausgleich erzielte.

Die Frauen von SC Victoria gingen früh in Führung: Lea Bartling erzielte bereits in der 5. Spielminute durch einen frechen Lupfer das 0:1. Kurz danach traf Lisa Behneke mit einem Fernschuss und erhöhte auf 0:2. St. Pauli 2. Frauen gaben sich aber niemals auf und erzielten den Anschlusstreffer durch Linda Sellami. In der Folge erhöhte Victoria auf 1:3. Bis zur Halbzeit wirkte St. Pauli durch den erneuten Rückstand angeschlagen.

Nach der Halbzeit zeigten die Frauen von St. Pauli aber wieder ihr wahres Gesicht. Sie gingen früh drauf, spielten intensiv und erzielten bereits nach zwei Minuten den erneuten Anschlusstreffer. Die zur Halbzeit eingewechselte Emilia Grigorian schoss das 2:3. St. Pauli glaubte jetzt daran und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen.

In der 76. Minute war es dann soweit: Gwen Ehm traf nach einer Ecke zum 3:3. Ekstase pur! Victoria musste sich sammeln, um nicht noch in der regulären Spielzeit zu verlieren. Das schafften sie, und somit ging es ins Elfmeterschießen.

Tini Hayford von Victoria verschoss und legte das Spiel in die Hände von St. Pauli. Diese konnten die Führung im Elfmeterschießen allerdings nicht verwalten und verschossen daraufhin zweimal. Lisa Behneke hatte vom Punkt aus das Spiel in der eigenen Hand. Sie traf und schickte Victoria ins Halbfinale des LOTTO Hamburg-Pokals der Frauen.

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LOTTO Hamburg-Pokal Viertelfinale der Herren ETSV – Eintracht Norderstedt

Spielbericht: ETSV – Eintracht Norderstedt

Viertelfinale des Lotto-Hamburg-Pokals beim ETSV: Mittwochabend, strömender Regen und Sturm. Das machte weder den Zuschauern noch den Teams an diesem Pokalabend etwas aus. Die torreichste Mannschaft der Oberliga empfing das Kellerkind aus der Regionalliga aus Norderstedt. Das Spiel hielt, was es versprach: Beide Teams zeigten tollen Offensivfußball. Es war eine Partie, die hin und her ging, bis Eintracht Norderstedt in der 20. Minute durch Melvin Zimmer in Führung ging.

Der ETSV musste antworten und war bemüht, so schnell wie möglich den Ausgleich zu erzielen. Dieser ließ allerdings bis zur 37. Minute auf sich warten. Erolind Krasniqi, der Top-Torjäger der Oberliga, hatte auf der linken Seite einmal zu viel Platz und schweißte den Ball in den rechten Winkel. Zur Halbzeit stand es somit 1:1.

Die zweite Halbzeit startete ähnlich wie die erste – es ging weiterhin hin und her. Norderstedt hatte insgesamt die größeren Chancen und hätte eigentlich in Führung gehen müssen. Der ETSV blieb jedoch gefährlich und kam immer wieder zu Abschlüssen über Krasniqi, Jahraus und Akyol. In der 82. Minute war es dann soweit: Jahraus fand Krasniqi, und dieser schoss den Ball eiskalt ins Tor. 2:1 für den ETSV. Krasniqi zog sein Trikot aus, die Zuschauer rasteten aus und alle Mitspieler versammelten sich um ihn.

Der ETSV brachte diese Führung trotz einer letzten Druckphase über die Zeit und zog somit ins Halbfinale des Lotto-Hamburg-Pokals ein. Dort treffen sie nun auf HEBC, Paloma oder Vorwärts-Wacker/Victoria (das Spiel muss wiederholt werden). Dem Team von Trainer Jan-Philipp Rose dürfte es allerdings völlig egal gewesen sein, wer in der nächsten Runde auf sie wartete – wer Norderstedt schlägt, kann jeden schlagen.

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Highlights LOTTO Hamburg-Pokal Viertelfinale der Herren SC Nienstedten – HEBC

Spielbericht Nienstedten – HEBC:

Die Pokal-Überraschung für Nienstedten bleibt aus. Nach einem aufopferungsvollen Auftritt gegen HEBC verliert die Mannschaft von Robin Graupner am Ende mit 0:1. Dabei sorgte ausgerechnet ein ehemaliger Nienstedten-Akteur für das entscheidende Tor.

In den ersten Minuten war es das erwartete Bild: Während die Gäste aus Eimsbüttel früh Druck ausübten, witterte die Heimmannschaft insbesondere ihre Chance auf schnelle Umschaltsituationen und Konter. In der 14. Minute kam der HEBC zur ersten großen Chance. Von Zitzewitz bringt den Ball von rechts rein, wo sowohl der Abschluss von Verago als auch der von Schick auf der Linie geklärt werden. Grundsätzlich war es auch die gut gestaffelte Hintermannschaft von Nienstedten, welche HEBC bis zum Pausenpfiff in Schach hielt. Mit dem 0:0 ging es schließlich auch in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff zeigte sich die Heimmannschaft leicht unkonzentriert, die Eimsbütteler ließen weiter den Ball laufen. Offensiv ging bis dato wenig für die Mannschaft von Robin Graupner, welche sich primär auf das Verteidigen konzentrierte. Mit der Kopfballchance und dem Pfostentreffer von HEBC-Stürmer Verago wurde der Druck zunehmend größer. Allerdings tickte die Uhr gegen die Gäste, allzu lange war nicht mehr zu spielen. In der 83. Minute dann der große Aufreger: Nawaz schlägt eine Flanke in den 16er, bei der sich Verago clever vor Keeper Rathje positioniert. Der Keeper kann den Ball nicht fangen, lediglich nach vorne abprallen, wo Verago nicht lange zögert und ins leere Tor einschweißt. Der ehemalige Nienstedtener trifft an alter Wirkungsstätte zum 1:0 für HEBC. Schiedsrichter Voß gibt den Treffer, zum großen Unmut der zahlreichen Fans vor Ort. Mit der Einwechslung von Michele Scalzi ergaben sich nach dem Treffer weitere große Kontergelegenheiten für den HEB. Doch Nienstedten-Keeper Kevin Rathje hielt seine Mannschaft mit weiteren starken Paraden im Spiel. Bis zum Abpfiff bemühte sich das Heimteam um den Ausgleich, konnte die wenigen Chancen jedoch nicht in Zählbares ummünzen.

Dennoch kann man in Nienstedten stolz auf die Pokalleistung in diesem Jahr sein. Auch wenn am Ende nicht der nächste Oberligist bezwungen wurde, hat man über weite Strecken gut gegengehalten. Der HEBC belohnt sich für einen guten Pokalauftritt und kommt dem möglichen Pokalfinale immer näher. Nun steht man im Halbfinale und damit unter den letzten 4 Teams im diesjährigen Lotto Hamburg-Pokal.

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Highlights LOTTO Pokal-Hamburg Achtelfinale der Frauen SC Condor – ETV 2. Frauen

Spielbericht Condor – ETV:

Der SC Condor steht im Viertelfinale des Lottopokals der Frauen. Im Achtelfinale setzte sich das Team mit 3:1 gegen die zweite Mannschaft des ETV durch – und revanchierte sich damit für die bislang einzige Saisonniederlage.

Ausgerechnet am ersten Spieltag der Frauen-Oberliga hatte Condor gegen ETV II verloren. Nun folgte im bislang wichtigsten Spiel der Saison die Revanche. Von Beginn an präsentierte sich Condor hochkonzentriert und erwischte einen Traumstart in die Partie.

Bereits früh gingen die Gastgeberinnen durch einen verwandelten Foulelfmeter von Jolie Buerschaper mit 1:0 in Führung. Condor blieb weiter am Drücker, setzte den Gegner mit konsequentem Pressing und hoher Intensität unter Druck – und wurde belohnt. Michele Mercedes Scholz erhöhte zunächst auf 2:0 und legte wenig später mit ihrem zweiten Treffer zum 3:0 nach. Nach 34 Minuten schien die Begegnung beim Stand von 3:0 bereits entschieden.

Doch ETV II gab nicht auf. Nach der Halbzeitpause kamen die Gäste besser aus der Kabine, agierten mutiger im Passspiel und erspielten sich mehrere gute Torchancen. Der Anschlusstreffer durch Lucija Maria Ralfs zum 3:1 brachte noch einmal Spannung in die Partie.

Zweimal rettete zudem das Aluminium für Condor und verhinderte, dass ETV II weiteren Druck aufbauen konnte. Trotz der engagierten zweiten Halbzeit der Gäste geriet der Sieg der Gastgeberinnen jedoch nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

Am Ende steht ein verdienter 3:1-Erfolg für den SC Condor, die damit ins Viertelfinale des Lottopokals einziehen.

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Highlights LOTTO Hamburg-Pokal der Herren Achtelfinale SC Victoria – Altona 93

Victoria Hamburg – Altona 93 1:0  

 Victoria entscheidet den Hamburg-Klassiker für sich 

Im einen der ältesten Stadtderbys Deutschlands trafen am Freitagabend der SC Victoria und Altona 93 zum 143. Mal aufeinander. Vor 1.512 Zuschauerinnen und Zuschauern im Stadion Hoheluft setzte sich der SC Victoria Hamburg letztlich mit 1:0 durch und löste damit das Ticket für das Viertelfinale im Lotto-Pokal. 

Auch wenn auf dem Papier ein Klassenunterschied zwischen dem Oberligisten Victoria und dem Regionalligisten Altona bestand, war die Ausgangslage klar: Pokal, Flutlicht, Derby – eigene Gesetze inklusive. 

 Früher Wirkungstreffer bringt Victoria auf Kurs 

Victoria kam besser ins Spiel, war griffiger in den Zweikämpfen und setzte früh das erste Ausrufezeichen. Bereits in der 8. Minute belohnte sich die Elf von Trainer Sascha Bernhardt für einen mutigen Start: Nach einer Hereingabe von Luca Reimers landete der Ball bei Sönke Meyer, der keine Zeit verlor und eiskalt zur Führung einschob. 

Auch danach blieb Victoria die aktivere Mannschaft. Chancen durch Luca Palzer und Paul Froehlich hätten die Führung ausbauen können, doch Altona-Keeper Dennis Lohmann hielt sein Team im Spiel. Die Gäste versuchten es vor allem über Standards, blieben dabei jedoch ohne zwingenden Erfolg. 

 Viel Derby, wenig Spielfluss 

Dass es ein echtes Stadtderby war, zeigte sich nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf dem Rasen. Intensive Zweikämpfe, hitzige Wortgefechte und zahlreiche Unterbrechungen prägten die Partie. Schiedsrichter Gerhard Ludolph hatte alle Hände voll zu tun und verteilte bereits vor der Pause mehrere Gelbe Karten. 

Nach dem Seitenwechsel investierte Altona mehr Ballbesitz, fand aber kaum Lösungen gegen gut organisierte Victorianer. Die Hoheluft-Elf verteidigte leidenschaftlich und ließ im eigenen Strafraum wenig zu. Die beste Ausgleichschance der Gäste vereitelte Victorias Defensive in der Schlussphase in letzter Sekunde. 

Auch acht Minuten Nachspielzeit änderten nichts mehr am Spielstand. Victoria brachte den knappen Vorsprung über die Zeit. 

 Derby-Sieg und Viertelfinalticket 

Mit dem 1:0-Erfolg zieht der SC Victoria Hamburg ins Viertelfinale des Lotto-Pokals ein und belohnt sich für eine konzentrierte und leidenschaftliche Leistung. Altona 93 hingegen muss die Niederlage in einer ohnehin schwierigen Phase verkraften, kann sich nun aber voll auf die Aufgaben nach der Winterpause konzentrieren. 

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Highlights LOTTO Hamburg-Pokal der Herren Achtelfinale West Eimsbüttel – HEBC

SV West-Eimsbüttel – HEBC 0:8 

 Im Achtelfinale des LOTTO Hamburg-Pokals der Herren kam es zum traditionsreichen Eimsbütteler Derby zwischen dem Heimteam West-Eimsbüttel und HEBC. Vor heimischer Kulisse musste West-Eimsbüttel dabei die spielerische Überlegenheit des klassenhöheren HEBC anerkennen, der sich am Ende deutlich mit 8:0 durchsetzte. 

 Die Gäste vom HEBC übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle und gingen früh in Führung. In der 17. Minute eröffnete Tjorven Köhler den Torreigen, ehe er nur sieben Minuten später (24. Minute) mit seinem zweiten Treffer auf 0:2 erhöhte. West-Eimsbüttel verteidigte engagiert und konnte bis zum Halbzeitpfiff weitere Gegentreffer verhindern. Kurz nach der Pause stellte Michele Scalzi dann jedoch in der 53. Minute auf 0:3 und sorgte damit für eine komfortable Führung. 

 Der Kapitän Janek Wrede traf ebenfalls, in der 59. Minute zum 0:4. Anschließend rückte Michele Scalzi in den Mittelpunkt: Mit weiteren Treffern in der 61. und 64. Minute schnürte er einen Hattrick und erhöhte auf 0:6. In der Schlussphase ließ der HEBC nicht nach. Roman Dömpke traf in der 85. Minute zum 0:7, ehe Gian Luca Verago kurz vor dem Abpfiff in der 89. Minute den Schlusspunkt zum 0:8-Endstand setzte. 

Trotz der deutlichen Niederlage präsentierte sich West-Eimsbüttel als fairer Gastgeber und kämpfte bis zum Schluss. Der HEBC hingegen unterstrich eindrucksvoll seine Ambitionen im LOTTO Hamburg-Pokal der Herren und zog hochverdient ins Viertelfinale ein. 

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HOLSTEN Pokalfinale Highlights Vorwärts Wacker – FC St. Pauli