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Special Event Highlights

Highlights LOTTO Hamburg-Pokal Viertelfinale der Frauen FC St. Pauli II – SC Victoria

Spielbericht St. Pauli 2. Frauen – SC Victoria

Was für eine Pokalnacht! SC Victoria gewinnt bei den St. Pauli 2. Frauen mit 7:5 im Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten fand sich kein Sieger (3:3), weil St. Pauli die Aufholjagd perfekt machte und in der 76. Minute den Ausgleich erzielte.

Die Frauen von SC Victoria gingen früh in Führung: Lea Bartling erzielte bereits in der 5. Spielminute durch einen frechen Lupfer das 0:1. Kurz danach traf Lisa Behneke mit einem Fernschuss und erhöhte auf 0:2. St. Pauli 2. Frauen gaben sich aber niemals auf und erzielten den Anschlusstreffer durch Linda Sellami. In der Folge erhöhte Victoria auf 1:3. Bis zur Halbzeit wirkte St. Pauli durch den erneuten Rückstand angeschlagen.

Nach der Halbzeit zeigten die Frauen von St. Pauli aber wieder ihr wahres Gesicht. Sie gingen früh drauf, spielten intensiv und erzielten bereits nach zwei Minuten den erneuten Anschlusstreffer. Die zur Halbzeit eingewechselte Emilia Grigorian schoss das 2:3. St. Pauli glaubte jetzt daran und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen.

In der 76. Minute war es dann soweit: Gwen Ehm traf nach einer Ecke zum 3:3. Ekstase pur! Victoria musste sich sammeln, um nicht noch in der regulären Spielzeit zu verlieren. Das schafften sie, und somit ging es ins Elfmeterschießen.

Tini Hayford von Victoria verschoss und legte das Spiel in die Hände von St. Pauli. Diese konnten die Führung im Elfmeterschießen allerdings nicht verwalten und verschossen daraufhin zweimal. Lisa Behneke hatte vom Punkt aus das Spiel in der eigenen Hand. Sie traf und schickte Victoria ins Halbfinale des LOTTO Hamburg-Pokals der Frauen.

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Highlights Oberliga Highlights

Highlights Niendorfer TSV – HEBC

Spielbericht: Punkteteilung im Sachsenweg – Niendorf und HEBC trennen sich torlos

Am 27. Spieltag trennten sich der Niendorfer TSV und HEBC mit einem 0:0-Unentschieden. Auf dem Platz am Sachsenweg in Niendorf sahen die Zuschauer eine intensive, aber chancenarme Partie, in der beide Mannschaften defensiv sehr stabil standen.

Die Begegnung begann zunächst ruhig. Beide Teams tasteten sich ab und suchten nach Lücken im Spiel des Gegners. Mit zunehmender Spielzeit wurde HEBC jedoch aktiver und versuchte vor allem mit langen Bällen auf Stürmer Verago für Gefahr zu sorgen. Die Defensive der Gastgeber stellte sich darauf jedoch gut ein und konnte die Angriffe immer wieder sicher klären.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit übernahm Niendorf zunehmend die Initiative. Besonders nach einem Positionswechsel von Daniel Brückner auf die andere Flügelseite wurde das Spiel der Gastgeber offensiver. Immer wieder versuchte Niendorf über Brückner nach vorne zu kommen, doch auch HEBC verteidigte konzentriert und ließ kaum klare Torchancen zu.

Zur zweiten Halbzeit reagierte HEBC-Trainer Philipp Obloch mit einem Wechsel: Christopher Grünewald kam für Muhammet Aktürk in die Partie (46.). Dennoch blieb das Spiel zunächst unverändert. Niendorf bestimmte über weite Strecken das Geschehen, ohne jedoch die Defensive der Gäste entscheidend überwinden zu können.

Weitere Wechsel folgten im Verlauf der zweiten Hälfte. Für HEBC kamen in der 58. Minute Jorma Eggers für Hendrik Diekmann sowie in der 69. Minute Fabian Lemke für Malte Wilhelm und Tjorven Köhler für Robert Schick. Niendorf wechselte ebenfalls: Ante-Akira Kutschke ersetzte in der 59. Minute Pascal Ayene, in der 69. Minute kam Leandro Casale für Lennard Speck und in der 79. Minute Farhad Khalaf für Daniel Brückner. Kurz vor Schluss brachte HEBC zudem Luca Garcia für Lionel von Zitzewitz (78.).

Besonders die Einwechslungen von Lemke und Köhler brachten bei HEBC noch einmal neue Energie ins Spiel. Dennoch blieb Niendorfs Defensive um Petri und Krüger äußerst stabil und verteidigte viele Angriffe konsequent.

Die größte Chance der Partie hatte schließlich HEBC kurz vor dem Ende: Nach einer Ecke von der rechten Seite, die Fabian Lemke präzise in den Strafraum brachte, stieg Kapitän Janek Wrede am höchsten und setzte den Ball per Kopf nur knapp über das Tor.

Kurz darauf pfiff Schiedsrichter Daniel Gawron die Partie ab. Am Ende stand ein torloses Unentschieden, das den Spielverlauf widerspiegelt.

Durch das Remis bleiben beide Mannschaften auf ihren Tabellenplätzen: Niendorf steht weiterhin auf Rang 12 mit 27 Punkten, während HEBC mit 26 Punkten auf Platz 13 bleibt.

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Highlights Oberliga Highlights

Highlights USC Paloma – HT 16

Spielbericht: USC Paloma – HT 16

Sonntagmorgen (10:45 Uhr) an der Brucknerstraße. HT 16 beschert dem Gastgeber USC Paloma die zweite Heimniederlage der Saison. Seit dem ersten Spieltag gegen Niendorf hat der USC zu Hause nicht mehr verloren. Platz 5 gegen Platz 6 der Oberliga. Beide Mannschaften trennten vor dem Spiel drei Punkte.

Das Spiel versprach sehr viel und bot in der ersten Halbzeit sehr wenig. Beide Teams agierten mit Vorsicht und trauten sich nicht, die gut stehenden Mittelfeldblöcke zu bespielen. Dadurch kam es immer wieder zu langen Bällen, die im Nichts landeten. Auch, weil die Mittelfeldspieler nicht entgegenkamen und somit keine Räume zum Kombinieren schafften.

In der zweiten Halbzeit wurde es deutlich besser. Die Trainer nahmen Wechsel und taktische Änderungen vor. Unter anderem kam Jeffrey Adu bei HT 16 – merkt euch den Namen. Beide Mannschaften spielten offensiver und risikoreicher, um am Ende den Dreier mitzunehmen.

Der USC Paloma hatte in der zweiten Halbzeit die besseren Chancen und kam immer wieder gefährlich vor das Tor der Gäste. Dann kam aber die 75. Spielminute. Der zur Halbzeit eingewechselte Jeffrey Adu bekommt von Rouven Treu den Ball, dribbelt in den Sechzehner und schließt flach ins kurze Eck ab. Der 20-Jährige trifft zum ersten Mal in der Gamesright Oberliga – und dann in so einem wichtigen Spiel.

HT 16 zieht damit punktetechnisch gleich, ist aber aufgrund des schlechteren Torverhältnisses immer noch hinter dem USC Paloma.

 

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Highlights Oberliga Highlights

Highlights Victoria – Nikola Tesla

Spielbericht: Später Ausgleich – Victoria und Nikola Tesla trennen sich 2:2

In einer abwechslungsreichen Partie trennten sich Victoria und Nikola Tesla mit einem 2:2-Unentschieden. Besonders in der Schlussphase wurde es noch einmal dramatisch, als Tesla in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielen konnte.

Zu Beginn der Partie tasteten sich beide Mannschaften zunächst vorsichtig ab. Viele Aktionen spielten sich im Mittelfeld ab, ohne dass eine Mannschaft früh klare Chancen herausspielen konnte. Der erste entscheidende Moment entstand schließlich in der 16. Minute durch einen gravierenden Fehler von Victoria-Torwart Heinbockel. Sein Fehlpass landete direkt in den Füßen von Asante, der die Gelegenheit eiskalt nutzte und Nikola Tesla mit 1:0 in Führung brachte.

Victoria ließ sich vom frühen Rückstand jedoch nicht aus der Ruhe bringen und übernahm in der Folge zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Die Gastgeber drängten auf den Ausgleich und wurden in der 32. Minute belohnt. Nach einem Freistoß von Pötzinger stand Kapitän Jungjohann im Strafraum goldrichtig und verwandelte zum verdienten 1:1-Ausgleich. Mit diesem Spielstand ging es wenig später auch in die Halbzeitpause.

Direkt nach Wiederbeginn schlug Victoria erneut zu. In der 47. Minute brachte Palzer eine präzise Flanke in den Strafraum, wo Bensch perfekt eingelaufen war und den Ball per Kopf zur 2:1-Führung für Victoria im Tor unterbrachte.

In der Folge bestimmte Victoria über weite Strecken der zweiten Halbzeit das Spielgeschehen. Nikola Tesla hatte zunächst Schwierigkeiten, wieder Zugriff auf die Partie zu bekommen, während Victoria versuchte, die Führung auszubauen.

Erst in den letzten 15 Minuten wurde Tesla wieder deutlich aktiver und erhöhte den Druck auf die Defensive der Gastgeber. In der Nachspielzeit kam es schließlich zur entscheidenden Szene: Eine eigentlich ungefährliche Flanke landete in den Händen von Heinbockel, doch dem Torwart unterlief ein folgenschwerer Fehler, wodurch der Ball vor die Füße von Brobbey fiel. Dieser ließ sich die Chance nicht entgehen und traf in der 90.+3 Minute zum 2:2-Ausgleich.

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LOTTO Hamburg-Pokal Viertelfinale der Herren ETSV – Eintracht Norderstedt

Spielbericht: ETSV – Eintracht Norderstedt

Viertelfinale des Lotto-Hamburg-Pokals beim ETSV: Mittwochabend, strömender Regen und Sturm. Das machte weder den Zuschauern noch den Teams an diesem Pokalabend etwas aus. Die torreichste Mannschaft der Oberliga empfing das Kellerkind aus der Regionalliga aus Norderstedt. Das Spiel hielt, was es versprach: Beide Teams zeigten tollen Offensivfußball. Es war eine Partie, die hin und her ging, bis Eintracht Norderstedt in der 20. Minute durch Melvin Zimmer in Führung ging.

Der ETSV musste antworten und war bemüht, so schnell wie möglich den Ausgleich zu erzielen. Dieser ließ allerdings bis zur 37. Minute auf sich warten. Erolind Krasniqi, der Top-Torjäger der Oberliga, hatte auf der linken Seite einmal zu viel Platz und schweißte den Ball in den rechten Winkel. Zur Halbzeit stand es somit 1:1.

Die zweite Halbzeit startete ähnlich wie die erste – es ging weiterhin hin und her. Norderstedt hatte insgesamt die größeren Chancen und hätte eigentlich in Führung gehen müssen. Der ETSV blieb jedoch gefährlich und kam immer wieder zu Abschlüssen über Krasniqi, Jahraus und Akyol. In der 82. Minute war es dann soweit: Jahraus fand Krasniqi, und dieser schoss den Ball eiskalt ins Tor. 2:1 für den ETSV. Krasniqi zog sein Trikot aus, die Zuschauer rasteten aus und alle Mitspieler versammelten sich um ihn.

Der ETSV brachte diese Führung trotz einer letzten Druckphase über die Zeit und zog somit ins Halbfinale des Lotto-Hamburg-Pokals ein. Dort treffen sie nun auf HEBC, Paloma oder Vorwärts-Wacker/Victoria (das Spiel muss wiederholt werden). Dem Team von Trainer Jan-Philipp Rose dürfte es allerdings völlig egal gewesen sein, wer in der nächsten Runde auf sie wartete – wer Norderstedt schlägt, kann jeden schlagen.

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Highlights LOTTO Hamburg-Pokal Viertelfinale der Herren SC Nienstedten – HEBC

Spielbericht Nienstedten – HEBC:

Die Pokal-Überraschung für Nienstedten bleibt aus. Nach einem aufopferungsvollen Auftritt gegen HEBC verliert die Mannschaft von Robin Graupner am Ende mit 0:1. Dabei sorgte ausgerechnet ein ehemaliger Nienstedten-Akteur für das entscheidende Tor.

In den ersten Minuten war es das erwartete Bild: Während die Gäste aus Eimsbüttel früh Druck ausübten, witterte die Heimmannschaft insbesondere ihre Chance auf schnelle Umschaltsituationen und Konter. In der 14. Minute kam der HEBC zur ersten großen Chance. Von Zitzewitz bringt den Ball von rechts rein, wo sowohl der Abschluss von Verago als auch der von Schick auf der Linie geklärt werden. Grundsätzlich war es auch die gut gestaffelte Hintermannschaft von Nienstedten, welche HEBC bis zum Pausenpfiff in Schach hielt. Mit dem 0:0 ging es schließlich auch in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff zeigte sich die Heimmannschaft leicht unkonzentriert, die Eimsbütteler ließen weiter den Ball laufen. Offensiv ging bis dato wenig für die Mannschaft von Robin Graupner, welche sich primär auf das Verteidigen konzentrierte. Mit der Kopfballchance und dem Pfostentreffer von HEBC-Stürmer Verago wurde der Druck zunehmend größer. Allerdings tickte die Uhr gegen die Gäste, allzu lange war nicht mehr zu spielen. In der 83. Minute dann der große Aufreger: Nawaz schlägt eine Flanke in den 16er, bei der sich Verago clever vor Keeper Rathje positioniert. Der Keeper kann den Ball nicht fangen, lediglich nach vorne abprallen, wo Verago nicht lange zögert und ins leere Tor einschweißt. Der ehemalige Nienstedtener trifft an alter Wirkungsstätte zum 1:0 für HEBC. Schiedsrichter Voß gibt den Treffer, zum großen Unmut der zahlreichen Fans vor Ort. Mit der Einwechslung von Michele Scalzi ergaben sich nach dem Treffer weitere große Kontergelegenheiten für den HEB. Doch Nienstedten-Keeper Kevin Rathje hielt seine Mannschaft mit weiteren starken Paraden im Spiel. Bis zum Abpfiff bemühte sich das Heimteam um den Ausgleich, konnte die wenigen Chancen jedoch nicht in Zählbares ummünzen.

Dennoch kann man in Nienstedten stolz auf die Pokalleistung in diesem Jahr sein. Auch wenn am Ende nicht der nächste Oberligist bezwungen wurde, hat man über weite Strecken gut gegengehalten. Der HEBC belohnt sich für einen guten Pokalauftritt und kommt dem möglichen Pokalfinale immer näher. Nun steht man im Halbfinale und damit unter den letzten 4 Teams im diesjährigen Lotto Hamburg-Pokal.

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Oberliga Highlights

Highlights ETV – Teutonia 05

Spielbericht ETV – Teutonia 05:

Freitagabend am Sportzentrum Hoheluft. Der ETV empfing Teutonia 05 Ottensen am 26. Spieltag der Gamesright Oberliga Hamburg. Der ETV war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Teutonia stellte sich hinten rein und lauerte auf Kontersituationen. Der ETV erspielte sich trotzdem einige Großchancen, die allesamt von Torhüter Phil Kolvenbach pariert wurden. Er war der Grund, warum der ETV bis zur zweiten Halbzeit auf die verdiente Führung warten musste. In der 57. Minute war es dann soweit. Nach einer überragenden Aktion von Jasper Hölscher im Zusammenspiel mit Jon Pauli bringt Hölscher eine scharfe Flanke, die Torhüter Kolvenbach nur nach vorne parieren kann. Dort läuft der Kapitän der Eimsbütteler, Bamo Karim, ein und erzielt das 1:0. Karim erzielte damit seinen neunten Saisontreffer und bescherte seinem Team die nächsten drei Punkte, welche für den Moment die Tabellenführung bedeuten. Allerdings nur für den Moment: Mit 50 Punkten hat man nur einen Punkt mehr als der ETSV, der allerdings drei Spiele weniger absolviert hat.

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Highlights TuS Dassendorf – Buchholz 08

Spielbericht TuS Dassendorf – Buchholz 08:

Am Samstagmittag war es soweit: Max Kruse gibt sein Debüt in der Gamesright Oberliga Hamburg. Heimspiel in Dassendorf, 15 Grad, Sonne – und sämtliche Reporter und Zuschauer sind vor Ort. Der Hauptgrund: Max Kruse.

Aber bevor er in der 56. Minute auf den Platz kommt, sorgt ein anderer für Furore. Martin Harnik schnürt binnen 25 Minuten einen Dreierpack. Der Ex-Profi hatte in dieser Saison mit Verletzungen zu kämpfen, doch am Samstag hat alles gehalten. Nur der Torhüter von Buchholz 08 hatte wenig zu halten – weil alles hinter ihm einschlug.

25 Minuten sind gespielt, 4:0 für Dassendorf. Dreimal Harnik, und das Spiel für die Buchholzer war praktisch gelaufen. Die gewinnen jedoch die zweite Halbzeit mit 1:0, weil Dassendorf ein paar Gänge runterschaltet und die Aufmerksamkeit woanders liegt: bei Max Kruse.

Bejubelt von den Dassendorfer Fans ist er angekommen in der Gamesright Oberliga Hamburg. „Für mich war es gut, mal wieder reinzukommen, 30 Minuten auf Oberliga-Niveau auf dem Platz zu stehen“, so Max Kruse.

Dassendorf gewinnt am Ende mit 4:1. Kruse und Harnik dürfen noch eine Menge Interviews geben und anschließend den Sieg ihrer Mannschaft feiern. Mit diesem Erfolg ist Dassendorf auch wieder dran an der Tabellenspitze: drei Punkte weniger als der vermeintliche Tabellenführer ETSV – allerdings mit einem Spiel mehr. Vier Punkte sind es auf Tabellenführer ETV, die allerdings drei Spiele mehr absolviert haben als der ETSV.

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Oberliga Highlights

Highlights HEBC – FC Türkiye

Spielbericht HEBC- FC Türkiye:

Der versprochene Abstiegskracher entwickelte sich am Sonntag auf dem Reinmüller Sportplatz zu einem wahren Torchancenfestival. Eine rote Karte und ein Eigentor sorgten schließlich für den Turnaround.

Die Vorzeichen waren klar: Verlieren war für beide Mannschaften verboten. Insbesondere für die Gäste aus Wilhelmsburg bot das Spiel gegen HEBC die große Möglichkeit, im Abstiegskampf nochmal anzugreifen.

In den ersten Minuten war Türkiye die Nervosität deutlich anzumerken. Mehrere Fehlpässe und Unkonzentriertheiten bestimmten das Spiel der Gäste, während der HEBC früh auf die Führung drängte. Einzig die Chancenverwertung war der Mannschaft von Philipp Obloch vorzuwerfen – ein Problem, das bereits mehrfach in dieser Saison Thema war. Insbesondere die Chance von Bastian Stech vor leerem Tor in der 11. Minute ist dabei zu erwähnen.

Mit der zweiten Aktion vor dem gegnerischen Tor war es Türkiye-Spieler Abdalla Mountari, welcher in der 28. Minute vor dem Tor von HEBC-Keeper Schoon eiskalt blieb und für den großen Schock der Eimsbütteler sorgte. Der Aufwand und die Moral von HEBC stimmte, einzig das Tore schießen geling in Halbzeit eins nicht mehr.

Der HEBC zeigte sich unverändert motiviert den Spielstand zu drehen, kam auch mit dem Eigentor von Türkiye-Spieler Hyodo Yushin in der 58. Minute zum verdienten Ausgleich. Anschließend kam es noch dicker für die Gäste: Nach Fehlpass von Keeper Mihailovic wird Schick bedient und im Strafraum von hinten von Sarikaya gestört. Schiedsrichter Schwarze zeigte auf den Punkt und gab folgerichtig die rote Karte. Der eingewechselte HEBC-Stürmer Gian Luca Verago verwandelt sicher und sorgt mit seinem 5. Saisontreffer für die Führung.

Die Heimmannschaft agierte selbst nach Führung und Überzahl stets aktiv und hatte jetzt Lust auf mehr. Nach einem sauberen Steckpass hinter die Kette von Türkiye, bedient Laurel Aug den mitgelaufenen Bastian Stech, welcher sich für seinen unermüdlichen Einsatz an diesem Vormittag belohnte. Gleichzeitig sorgte der Treffer in Minute 76 für den 3:1-Endstand.

Für HEBC ist der Sieg mit Blick auf die Tabelle ein wichtiger Erfolg. In der Tabelle klettert man von Platz 15 auf 13 hoch und sammelt so wertvolle Punkte im Kampf um die Klasse. Am Dienstagabend geht es direkt weiter, dann treffen die Mannen von Chef-Trainer Philipp Obloch im Lotto Pokal Viertelfinale auf den Landesligisten Nienstedten.

Für den FC Türkiye geht es nach dem Spieltag weiter in Richtung Abstieg. Trotz Einsatzbereitschaft und Bemühung konnte man auch gegen den HEBC nichts Zählbares mitnehmen. Die kommenden Aufgaben werden dabei nicht unbedingt einfacher. Am Sonntag empfängt die Mannschaft von Tolga Odabas die TuS Dassendorf.

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Highlights LOTTO Pokal-Hamburg Achtelfinale der Frauen SC Condor – ETV 2. Frauen

Spielbericht Condor – ETV:

Der SC Condor steht im Viertelfinale des Lottopokals der Frauen. Im Achtelfinale setzte sich das Team mit 3:1 gegen die zweite Mannschaft des ETV durch – und revanchierte sich damit für die bislang einzige Saisonniederlage.

Ausgerechnet am ersten Spieltag der Frauen-Oberliga hatte Condor gegen ETV II verloren. Nun folgte im bislang wichtigsten Spiel der Saison die Revanche. Von Beginn an präsentierte sich Condor hochkonzentriert und erwischte einen Traumstart in die Partie.

Bereits früh gingen die Gastgeberinnen durch einen verwandelten Foulelfmeter von Jolie Buerschaper mit 1:0 in Führung. Condor blieb weiter am Drücker, setzte den Gegner mit konsequentem Pressing und hoher Intensität unter Druck – und wurde belohnt. Michele Mercedes Scholz erhöhte zunächst auf 2:0 und legte wenig später mit ihrem zweiten Treffer zum 3:0 nach. Nach 34 Minuten schien die Begegnung beim Stand von 3:0 bereits entschieden.

Doch ETV II gab nicht auf. Nach der Halbzeitpause kamen die Gäste besser aus der Kabine, agierten mutiger im Passspiel und erspielten sich mehrere gute Torchancen. Der Anschlusstreffer durch Lucija Maria Ralfs zum 3:1 brachte noch einmal Spannung in die Partie.

Zweimal rettete zudem das Aluminium für Condor und verhinderte, dass ETV II weiteren Druck aufbauen konnte. Trotz der engagierten zweiten Halbzeit der Gäste geriet der Sieg der Gastgeberinnen jedoch nicht mehr ernsthaft in Gefahr.

Am Ende steht ein verdienter 3:1-Erfolg für den SC Condor, die damit ins Viertelfinale des Lottopokals einziehen.