Am Sonntag, den 24. Mai 2026 fand das LOTTO Hamburg-Pokalfinale der Frauen statt. Dabei traten der Oberligist Walddörfer SV gegen Regionalligist FC St. Pauli an. Insgesamt 3.007 Zuschauende fanden den Weg ins Stadion Hoheluft. Am Ende gewannen die Frauen vom FC St. Pauli mit 3:0.
Die Partie begann mit viel Druck seitens des FC St. Pauli, die immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor kamen. Der Walddörfer SV hingegen setzte auch Kontermöglichkeiten, konnte die daraus entstehenden Chancen jedoch nicht nutzen. Bis zur 33. Minute konnte Walddörfer standhalten, dann jedoch nutzte St. Paulis Kapitänin Annie Kingman die Unordnung der Gegnerinnen nach einer Ecke, um zur 1:0-Führung einzunetzen. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Josefine Lutz dann auf 2:0 für die Kiezkickerinnen. „Wir sind ein bisschen schwerfällig in die Partie gekommen und haben unsere Chancen nicht genutzt. Aber die beiden Tore sind zu psychologisch wichtigen Zeitpunkten gekommen“, sagte St. Paulis Co-Trainer Dennis Dreke.
Direkt nach der Pause stellte der FC St. Pauli die Weichen dann endgültig auf Sieg. Neele Nordhausen trifft zum 3:0 und lässt ihr Team jubeln. Im Anschluss versuchte Walddörfer nochmal den Anschlusstreffer zu erzielen, scheiterte jedoch immer wieder an Pauli-Keeperin Tara Zimmermann. Zeitgleich verteidigten die Pauli-Frauen souverän die letzten Versuche der Gegnerinnen und hielten so die 3:0-Führung bis zum Abpfiff sicher. „Wir sind natürlich alle enttäuscht, ich bin aber auch sehr stolz auf meine Mannschaft! Ich glaube das kam alles noch ein bisschen zu früh und wir waren auch von dem ganzen drumherum und der Kulisse einen bisschen erschlagen“, sagte Walddörfer-Trainer Victor Koppmann nach der Partie.
Für die Frauen vom FC St. Pauli ist es der dritte Pokalsieg in vier Jahren. Nach der Niederlage im vergangenen Jahr dürfen sie sich nun wieder über die Teilnahme am DFB-Pokal freuen. Dankbar war Trainer Jan Kalla jedoch vor allem über die Zuschauerzahlen: „Vielen Dank an alle Hamburger und Hamburgerinnen, dass so viele Leute heute da waren und den Fußball der Frauen so gefeiert und unterstützt haben.“
