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Highlights LOTTO Hamburg-Pokal Halbfinale der Frauen Walddörfer SV – SC Victoria

Die Frauen des Walddörfer SV schlagen den zweiten Regionalligisten in Folge und ziehen ins Finale des LOTTO Hamburg-Pokals der Frauen ein. Sie besiegen die Siegerinnen des letzten Jahres – den SC Victoria.

Bereits in der 5. Minute schießt Lisa Krone den WSV mit einem wunderschönen Volley mit 1:0 in Führung. Victoria hatte in der Folge die klar besseren Chancen, vergab jedoch alle. Es war ein Spiel, das hin und her ging, den Zuschauern viel Freude bereitete und mit dem 1:0 zur Halbzeit spannend blieb.

In der 60. Minute erhöhte Walddörfer: Dalina Saalmüller bereitete vor, und Mirella Pleqi erzielte mit einer starken Bewegung und einem guten Abschluss das 2:0.

Die Frauen von Victoria kamen jedoch noch einmal heran: Lisa Behneke verkürzte in der 68. Minute per Foulelfmeter auf 2:1. Victoria konnte das Momentum aber nicht nutzen und kassierte bereits sechs Minuten später das 3:1 durch Divine Chuks.

Den Schlusspunkt setzte erneut die Kapitänin Mirella Pleqi.

Damit zieht Walddörfer völlig verdient ins Finale ein und trifft dort auf St. Pauli. Gleichzeitig durchbrechen sie die Serie von SC Victoria und St. Pauli, die sonst zum dritten Mal in Folge im Finale gestanden hätten.

Highlights LOTTO Hamburg-Pokal Halbfinale der Frauen SC Condor – FC St. Pauli

Die große Überraschung bleibt aus –  St. Pauli lässt bei Condor nichts anbrennen.

Das Halbfinal-Spiel zwischen Condor und St. Pauli im LOTTO Hamburg-Pokal der Frauen geht mit einem 5:1-Erfolg an St. Pauli. Bei Condor setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Jan-Philipp Kalla am Ende souverän durch.

Schon früh in der ersten Halbzeit waren die Rollen verteilt. St. Pauli kontrollierte das Spiel und zeigte sich in ihren Abläufen absolut wie ein Top-Team. Immer wieder wurde über flaches Kurzpassspiel versucht in den gegnerischen Strafraum zu kommen. Nach mehreren Hochkarätern war es in Minute 27 soweit. Neele Nordhausen sorgte nach feiner Kombination mit ihrem satten Abschluss in die kurze Ecke für die verdiente Führung. Condor stand nun unter Dauerstress und war nur noch defensiv gefordert. In der 30. Spielminute ist es Julia Hechtenberg, die nach Lattentreffer ihrer Mitspielerin am schnellsten schaltet und auf 2:0 stellt. Gianna Nicoleit erhöht kurz vor der Pause sogar noch auf 3:0. Condor-Keeperin Salami verhinderte mit starken Paraden einen höheren Pausenstand.

Nach der Halbzeit nahmen die Kiezkickerinnen etwas den Fuß vom Gaspedal und ließen mit dem 1:3- Anschlusstreffer von Condor-Kapitänin Jolie Buerschaper nochmal Hoffnung bei den Condor-Anhängern aufkommen. Der Glaube an ein Comeback verpuffte jedoch nach kurzer Zeit. Mit ihren beiden Toren in der 61. und 65. Spielminute gelang der St. Pauli-Stürmerin Julia Hechtenberg der Dreierpack. Mit dem 1:5 aus Sicht von Condor war das Spiel vorentschieden. Am Ende bleibt es deutlich und somit steht ein verdienter Final-Einzug für St. Pauli zu Buche.

Highlights LOTTO Hamburg-Pokal Halbfinale der Herren Vorwärts Wacker – ETSV Hamburg

Am Ostermontag traf Vorwärts Wacker im Halbfinale des LOTTO Hamburg-Pokals auf den favorisierten ETSV. Von Beginn an entwickelte sich eine intensive Partie, in der Wacker trotz der Außenseiterrolle mutig auftrat und dem Gegner auf Augenhöhe begegnete. Besonders defensiv zeigte sich Wacker hervorragend eingestellt: Die Abwehr stand kompakt, arbeitete diszipliniert gegen den Ball und stellte die Offensive des ETSV immer wieder vor Probleme.

Ein Schlüsselspieler war dabei Lawrence Schön, der Erolind Krasniqi über die gesamte Spielzeit hinweg weitestgehend aus dem Spiel nahm. Zusätzlich funktionierte die Abseitsfalle von Wacker nahezu perfekt, wodurch der ETSV mehrfach ins Abseits lief. Besonders ärgerlich für den Favoriten: Zwei Treffer von Krasniqi wurden aufgrund von Abseits aberkannt. Vor allem die zweite Entscheidung sorgte für Diskussionen und Unzufriedenheit auf Seiten des ETSV.

Kurz vor der Halbzeit gelang Wacker dann der entscheidende Treffer. In der 43. Minute traf Evailton Fernandes zur 1:0-Führung und belohnte seine Mannschaft für die engagierte Leistung.

Nach dem Seitenwechsel zog sich Vorwärts Wacker zunehmend zurück und konzentrierte sich fast ausschließlich auf die Defensive. Mit großer Disziplin, Einsatzbereitschaft und einer geschlossenen Mannschaftsleistung ließ Wacker kaum noch klare Torchancen zu. Der ETSV versuchte zwar, Druck aufzubauen, fand jedoch kein Mittel gegen die stabile Defensive.

So blieb es am Ende beim knappen, aber verdienten 1:0-Erfolg für Vorwärts Wacker, das mit einer taktisch starken und kämpferisch überzeugenden Leistung den Einzug ins Finale perfekt machte.

Highlights LOTTO Hamburg-Pokal Halbfinale der Herren HEBC – USC Paloma

Elfmeterschießen-Krimi endet in lilaner Ekstase.

HEBC steht das erste Mal seit 1983 wieder im Finale des LOTTO Hamburg-Pokal. Im Elfmeterschießen setzte sich die Mannschaft von Cheftrainer Philipp Obloch mit 6:5 gegen Oberliga-Mitstreiter Paloma durch. Da in der regulären Spielzeit keine Tore fielen, fiel die Entscheidung um den Final-Einzug vom Punkt aus.

Für Paloma war es die große Möglichkeit zum dritten Mal in Folge das Endspiel im Stadion-Hoheluft zu erreichen. Dementsprechend war beiden Mannschaften insbesondere in den ersten 15 Minuten große Nervosität anzumerken. Gegen gut gestaffelte Eimsbütteler war es für Paloma schwierig konsequent ins letzte Drittel zu kommen. Viele lange Bälle waren ein Mittel, welches selten aufging. Einzig die Kopfball-Chance von Jacobs in Minute 22 ist zu nennen. Auf Seiten von HEBC war es ein Schuss von Rechtsverteidiger Grünewald in der 27. Spielminute, welcher knapp am Tor vorbeiging. Ansonsten ereigneten sich wenige Chancen in der ersten Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit setzte HEBC alles auf die Defensive und kam lediglich über einzelne Umschaltaktionen. Paloma war deutlich spielbestimmender und aktiver mit dem Ball. Dennoch waren die Uhlenhorster nicht zwingend genug und hatten Pech, dass bei diversen Abschlüssen ein HEBC-Spieler rechtzeitig blockte. So kämpfte sich HEBC in das Elfmeterschießen, da auch nach 90 Minuten mit Nachspielzeit ein 0:0 auf der Anzeigetafel stand.

HEBC fing im Elfmeterschießen an. Während die ersten fünf Schützen auf beiden Seiten keine Nerven zeigten und jeweils souverän verwandelten ging es auch im Elfmeterschießen in die Verlängerung. Es war eine kaum auszuhaltende Spannung auf dem Prof. Reinmüller Sportplatz, der Heimstätte der Lila-Weißen. HEBC’s sechster Schütze Laurel Aug nahm sich dem Druck an und verwandelte eiskalt in die Mitte. Alle Augen waren nun auf Paloma-Spieler Lennart Keßner. Der Top-Torjäger von Paloma scheitert mit seinem gut geschossenen Elfmeter am HEBC-Keeper Jannik Schoon, welcher den Ball herausragend hielt. Eine Aktion, die alle Dämme auf dem Reinmüller brach. HEBC steht damit im Finale des diesjährigen LOTTO Hamburg-Pokal.

Das Ausscheiden aus dem Pokal ist für Paloma bitter, da sich die Uhlenhorster nichts vorwerfen lassen können. Die Uhlenhorster verpassen damit die Möglichkeit auf das dritte Pokalfinale in Folge.

Für die Spieler als auch den Verein und die Verantwortlichen von HEBC ist der Einzug in das Finale ein großer Erfolg. Die Eimsbütteler ziehen damit das erste Mal seit fast 43 Jahren wieder in das Endspiel im Stadion-Hoheluft. Am 23. Mai 2026 geht es dann also gegen Vorwärts-Wacker. Bis dahin warten aber insbesondere in der Gamesright Oberliga Hamburg noch einige Aufgaben.

Highlights HT16 – ETSV

Spielbericht HT16 – ETSV:

Der ETSV zieht beim Nachholspiel am 25. März 2026 im Aufstiegsrennen souverän nach. Mit einem 2:0-Sieg bei HT16 ist die Mannschaft von Cheftrainer Jan-Philipp Rose ihrer Favoritenrolle gerecht geworden.

Bereits in der ersten Halbzeit spielten die Gäste ihre Stärken aus. Immer wieder sorgten sie mit schnellem Umschalten nach Ballgewinn und der Suche nach Tiefe für vielversprechende Chancen. In Minute 8 ist es Top-Torjäger Erolind Krasniqi, welcher mit seinem Abschluss nur die Latte trifft. Nach Chancen von Akyol und einem erneut gefährlichen Torabschluss von Krasniqi scheint die Führung für den ETSV eine Frage der Zeit. HT16 dagegen findet gegen die beste Defensive der Liga offensiv wenig statt. Mit einem torlosen Remis geht es in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff hat HT16-Akteur Bandoh die große Chance auf den Führungstreffer. Nach einem Fehlpass im Aufbau der Gäste kommt der Offensivmann nicht rechtzeitig zum Abschluss im Fünfmeterraum. Eine Aktion, welche sich rächen sollte. In der 67. Minute ist es ETSV-Außenverteidiger Appiah, welcher mit einer tollen Einzelaktion vom eigenen Strafraum im Vollsprint den Ball bis in die gegnerische Hälfte treibt. Nach seiner Verlagerung kommt Krasniqi am Strafraum an den Ball. Nachdem sein erster Versuch noch von Torwart Bulanik pariert wird, kommt er zum zweiten Versuch und trifft ins Tor und damit zur Führung für die Gäste.

Die Heimmannschaft ist nun um eine Antwort bemüht, kommt jedoch selten zu gefährlichen Aktionen im ETSV-Strafraum. Lediglich kurz vor Schluss in der 85. Minute kann Bandoh eine Flanke in den Fünfmeterraum nicht im Tor unterbringen. Der ETSV sich am Ende abgezockt und fährt nun Konter um Konter. Die weit aufgerückte HT16-Defensive kann tief in der Nachspielzeit nur hinterherschauen, als Krasniqi in die Mitte auf den eingewechselten Luis Jahraus legt und dieser vollendet. Das 2:0 markiert auch gleichzeitig den Endstand der Partie.

Der ETSV zeigt somit eine positive Reaktion auf die Niederlage vergangenen Freitag gegen Teutonia und fährt drei wichtige Punkte im Kampf um den Titel ein. HT16 schafft es nach dem Auswärtserfolg bei Paloma an Spieltag 27 nicht, den nächsten Favoriten zu ärgern.

Highlights HEBC – SC Victoria

Spielbericht HEBC- SC Victoria:

Starkes Comeback auf dem Reinmüller Sportplatz. Am vergangenen Sonntag belohnte sich der HEBC für eine aufopferische Leistung mit einem Punkt gegen Victoria. Dabei musste die Mannschaft von Cheftrainer Philipp Obloch bereits früh in Unterzahl agieren.

Die Heimmannschaft agierte zu Beginn mutig, erschien in seinen Abläufen klar und gut strukturiert. Dennoch sprangen bei beiden Mannschaften keine nennenswerten Chancen raus. In der 26. Minute zeigte der Tabellenvierte dann, das ein richtiges Top-Team nicht viele Gelegenheiten braucht.

Nach Flanke von Heider bringt Palzer den Ball an der Strafraumgrenze nochmal flach nach außen, wo Erichsen mit links zum Abschluss kommt. Sein Schuss ist nicht sehr platziert, kann aber von Schoon nur nach vorne abgewehrt werden, wo Yago Heider goldrichtig steht und einschiebt. Drei Minuten später passierte wohl der Aufreger der Partie: Nach Ballverlust HEBC schaltet Victoria schnell um, Erichsen schickt Heider, der von HEBC Kapitän Diekmann zu Fall gebracht wird. Schiedsrichter Vogt zeigt dem Verteidiger die Rote Karte, die Heimmannschaft ist ab da in Unterzahl.

Nach der Pause kommt Victoria gut rein, startet aktiv und hellwach. Erneut ist HEBC-Keeper Schoon im Mittelpunkt: Mit einem Fehlpass genau in die Füße von Victoria-Spieler Erichsen ist die HEBC Abwehr ausgehebelt. Nach erste guter Parade, kommt Mittelfeldspieler Arndt an den Ball und umkurvt in aller Ruhe den Keeper und markiert die 2:0-Führung für die Gäste.

HEBC beweist ab dem Zeitpunkt große Mentalität und erkämpft sich gute Chancen. In der 73. Spielminute war es ein Pressschlag im Mittelfeld, welcher genau vor den Füßen von Köhler landet. Dieser läuft auf den Victoria-Keeper zu und trifft souverän und platziert ins Tor. Großer Jubel bei den Heimfans, die nun einmal mehr ihre Spieler anpeitschten.

Das sollte sich wenig später nochmal auszahlen: Nach Ecke von Nawaz ist es der eingewechselte Magens, der den Ball mit der rechten Innenseite per Direktabnahme ins Tor schießt. In der 83. Minute schafft HEBC trotz Unterzahl also noch den Ausgleich. In der Schlussphase machte Schoon seine vorherigen Fehler wieder wett und hielt mit zwei starken Paraden den Punkt fest.

Am Ende steht ein leistungsgerechtes Unentschieden, sowie ein verdienter Punkt für den HEBC. Trotz Unterzahl bewies man eine gute Moral, viel Kampf und Leidenschaft und sammelt so fleißig weiter Punkte gegen den Abstieg. Für Victoria ist es nach dem Spiel gegen Nikola Tesla das nächste 2:2 und damit die nächste verpasste Chance oben nochmal anzugreifen.

Hightlights TuS Dassendorf – Niendorf

Spielbericht TuS Dassendorf – Niendorf:

Vor dem Heimspiel am Samstag von TuS Dassendorf gegen den Niendorfer TSV waren die Aufgaben klar: Pflichtsieg, drei Punkte und damit dranbleiben an den Tabellenführern. All das war zur Halbzeit schon geschafft. Dassendorf führte 2:0 und bestimmte das Spiel über die gesamte erste Halbzeit. Die Dassendorfer trainierten unter der Woche Standards – und das sollte sich bezahlt machen. Yannik Nuxoll köpfte nach einer Ecke in der 16. Minute zum 1:0 ein und erzielte damit sein erstes Saisontor.

Niendorf verkaufte sich keineswegs schlecht: Sie verteidigten bis auf die Ecke fast alles weg und setzten vorne Akzente – jedoch nur wenige, denn der letzte Pass kam nie an, und somit blieben die Torschüsse aus. Die gefährlichste Szene war ein Freistoß von Kutschke, den Torhüter Max Wendt parierte.

Eine Ecke kurz vor der Halbzeit flog den Niendorfern dann selbst um die Ohren: Konter Dassendorf, diagonaler Ball von Okan Kurt auf Martin Harnik – und der blieb eiskalt, 2:0 für Dassendorf. Sieben Treffer in drei Spielen können sich sehen lassen.

Die zweite Halbzeit hatte mehr Torraumszenen parat, unter anderem die Szene des Spiels: Daniel Brückner rettete gleich zweimal auf der Linie und verhinderte die endgültige Entscheidung. Von Niendorf kam allerdings zu wenig, und die beste Chance in der 90. Minute kam zu spät. Dassendorf erfüllt seine Aufgabe und gewinnt mit 2:0 gegen den Niendorfer TSV.

Highlights ETV – Paloma

Spielbericht ETV – Paloma:

Am Freitagabend kam es am Lokstedter Steindamm zum Top-Spiel zwischen ETV und USC Paloma. Beide Mannschaften starteten zunächst kontrolliert in die Partie, doch schnell wurde deutlich, welche Marschroute der ETV eingeschlagen hatte. Mit einem dominanten und strukturierten Spiel, insbesondere über die Flügel, setzten sie den USC früh unter Druck. Vor allem die angesprochenen Flügelspieler um Marxen, Damala, Doegl und den überragenden Jon Pauli sorgte immer wieder für Gefahr.

Die frühe Überlegenheit zahlte sich bereits in der 19. Minute aus: Jon Pauli brachte den ETV mit 1:0 in Führung. Auch nach dem Treffer ließ der Gastgeber nicht nach und hielt den Druck hoch, sodass Paloma kaum zur Entfaltung kam. Dennoch gelang es dem USC, sich mit viel Einsatz in die Halbzeit zu retten.

Nach dem Seitenwechsel zeigte Paloma ein anderes Gesicht. Bis zur 60. Minute übernahmen sie zunehmend die Kontrolle und erspielten sich Vorteile. Doch diese Phase hielt nicht lange an. Der ETV fand zurück zu seiner Dominanz und knüpfte an die starke erste Hälfte an.

In der 79. Minute war es erneut Jon Pauli, der mit seinem zweiten Treffer des Abends auf 2:0 erhöhte und seine herausragende Leistung unterstrich. Kurz darauf keimte noch einmal Hoffnung beim USC auf: Jan Koschorreck erzielte in der 86. Minute den Anschlusstreffer zum 2:1.

Doch die Antwort des ETV ließ nicht lange auf sich warten. In der Nachspielzeit (90+2) setzte Kapitän Bamo Mohamed mit dem Treffer zum 3:1 den Schlusspunkt und entschied die Partie endgültig.

Das Spiel war insgesamt von hoher Intensität geprägt. Viele Zweikämpfe, kleine Fouls und emotionale Wortgefechte spiegelten die Bedeutung dieses Duells wider. Letztlich überzeugte der ETV jedoch mit einer der besten Saisonleistungen, setzte seinen Matchplan konsequent um und ließ dem USC Paloma kaum Chancen.

Highlights LOTTO Hamburg-Pokal Viertelfinale der Frauen Walddörfer SV – ETV 1. Frauen

Walddörfer SV bezwingt ETV und zieht ins Halbfinale ein

Am Mittwochabend kam es beim Walddörfer SV zum mit Spannung erwarteten Viertelfinale im LOTTO Hamburg-Pokal gegen den klassenhöheren Regionalligisten ETV. Beide Teams starteten engagiert in die Begegnung. Besonders die Gäste aus Eimsbüttel setzten früh auf aggressives Pressing und ließen dem WSV zunächst wenig Raum zur Entfaltung. Doch mit zunehmender Spielzeit fanden die Gastgeberinnen immer besser in die Partie. Spätestens ab der 15. Minute kippte das Spiel und der Walddörfer SV übernahm mehr und mehr die Kontrolle.

Das verdiente Tor folgte in der 24. Minute: Lea-Marie Rusch zeigte ihre ganze Klasse und lupfte den Ball sehenswert über ETV-Torhüterin Meißner hinweg zur 1:0-Führung. Trotz des Rückstands blieb ETV dran und spielte weiter mutig nach vorne, konnte sich jedoch zunächst nicht entscheidend durchsetzen.

In der 37. Minute dann der nächste Nackenschlag für die Gäste: Nach einem stark gespielten Pass tauchte erneut Rusch frei vor dem Tor auf und wiederholte ihr Kunststück. Erneut per Lupfer über die Torhüterin erhöhte sie auf 2:0: Ein Treffer, der zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend fiel, aber die Effektivität der Gastgeberinnen unterstrich.

Nach der Halbzeitpause zeigte sich ein anderes Bild: ETV kam deutlich energischer aus der Kabine und erhöhte den Druck spürbar. Immer wieder rannten die Gäste an, doch sie fanden lange kein Vorbeikommen an einer überragenden WSV-Schlussfrau Antonia Posdziech, die mit zahlreichen Paraden glänzte.

Doch der Druck wurde schließlich zu groß: In der 85. Minute gelang ETV der Anschlusstreffer zum 2:1, und nur fünf Minuten später fiel sogar noch der Ausgleich zum 2:2 (90.). Damit retteten sich die Gäste in letzter Sekunde ins Elfmeterschießen.

Dort wurde Antonia Posdziech endgültig zur Matchwinnerin. Sie parierte einen Strafstoß, ein weiterer ging am Tor vorbei. Für die Entscheidung sorgte schließlich, wie sollte es anders sein, Lea-Marie Rusch. Die Doppeltorschützin übernahm Verantwortung und verwandelte den entscheidenden Elfmeter sicher.

Mit einem hart erkämpften Sieg zieht der Walddörfer SV damit ins Halbfinale des LOTTO Hamburg-Pokals ein und darf weiter vom Titel träumen.

Highlights LOTTO Hamburg-Pokal Viertelfinale der Frauen FC St. Pauli II – SC Victoria

Spielbericht St. Pauli 2. Frauen – SC Victoria

Was für eine Pokalnacht! SC Victoria gewinnt bei den St. Pauli 2. Frauen mit 7:5 im Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten fand sich kein Sieger (3:3), weil St. Pauli die Aufholjagd perfekt machte und in der 76. Minute den Ausgleich erzielte.

Die Frauen von SC Victoria gingen früh in Führung: Lea Bartling erzielte bereits in der 5. Spielminute durch einen frechen Lupfer das 0:1. Kurz danach traf Lisa Behneke mit einem Fernschuss und erhöhte auf 0:2. St. Pauli 2. Frauen gaben sich aber niemals auf und erzielten den Anschlusstreffer durch Linda Sellami. In der Folge erhöhte Victoria auf 1:3. Bis zur Halbzeit wirkte St. Pauli durch den erneuten Rückstand angeschlagen.

Nach der Halbzeit zeigten die Frauen von St. Pauli aber wieder ihr wahres Gesicht. Sie gingen früh drauf, spielten intensiv und erzielten bereits nach zwei Minuten den erneuten Anschlusstreffer. Die zur Halbzeit eingewechselte Emilia Grigorian schoss das 2:3. St. Pauli glaubte jetzt daran und wollte unbedingt den Ausgleich erzielen.

In der 76. Minute war es dann soweit: Gwen Ehm traf nach einer Ecke zum 3:3. Ekstase pur! Victoria musste sich sammeln, um nicht noch in der regulären Spielzeit zu verlieren. Das schafften sie, und somit ging es ins Elfmeterschießen.

Tini Hayford von Victoria verschoss und legte das Spiel in die Hände von St. Pauli. Diese konnten die Führung im Elfmeterschießen allerdings nicht verwalten und verschossen daraufhin zweimal. Lisa Behneke hatte vom Punkt aus das Spiel in der eigenen Hand. Sie traf und schickte Victoria ins Halbfinale des LOTTO Hamburg-Pokals der Frauen.