Highlights ETV – SC Victoria
Spielbericht ETV – SC Victoria:
Ein wirklich packendes Derby endet am Ende in einem wilden 3:3. Der ETV dreht zwischenzeitlich die Partie, doch ein direktes Freistoßtor entreißt ihnen spät in der Nachspielzeit die drei Punkte.
Der ETV startete ambitioniert und voller Energie in diese Begegnung. Nach einer klasse Einzelaktion von Jean De Chatrie Doegl steht Max Mbodje im Strafraum richtig und nutzt die erste Torchance in der 7. Spielminute zur Führung für die Heimmannschaft. Victoria schüttelte sich schnell und fand die passende Antwort. Nach starker Verlagerung von Star-Spieler Luca Palzer, zieht Yago Heider aufs Tor. Sein Abschluss kann von Aboubakar Fofana erst stark pariert werden, fällt jedoch genau vor die Füße von Palzer, der eiskalt zum Ausgleich vollendet.
Neun Minuten später ist es Heider, der im Strafraum gelegt wird und somit den Elfmeter für die Gäste rausholte. Der Kapitän von Victoria, Brian Jungjohann scheiterte im ersten Versuch an Fofana, kann dann aber den Abpraller nutzen und im zweiten Versuch den Ball über die Linie schieben. Die Gäste drehten den Spielstand noch vor der Pause und verstummten die zahlreichen Anhänger am ETV Sportzentrum Hoheluft.
Der ETV kam mit viel Schwung aus der Pause und zeigte immer wieder gefährliche Kombinationen im letzten Drittel. Dennoch verteidigten die Gäste die Führung gut und ließen wenige Großchancen zu. Es dauerte bis zur 83. Spielminute bis der eingewechselte Toralf Hense den ETV erlöste und zum verdienten Ausgleich traf. Das Derby entwickelte sich nun zu einem wilden Schlagabtausch. Acht Minuten wurden nachgespielt. In der 92. Spielminute bringt eine Co-Produktion zweier Joker den ETV in Front. Lamin Beuck kommt nach einem klasse Antritt auf außen vorbei und bedient frei vor dem Tor erneut Hense, der den Doppelpack schnürt und für Ekstase bei den Anhängern der Heimmannschaft sorgt.
Doch damit war die Partie noch nicht beendet. Moritz Erichsen steht in der 96. Spielminute zum Freistoß bereit und zirkelt den Ball aus rund 20 Metern über die Mauer und perfekt ins Eck – ein echtes Traumtor. Luca Palzer hat am Ende noch die Entscheidung auf dem Fuß, kann aber im letzten Moment von Jasper Hölscher fair wegverteidigt werden. Somit bleibt das 3:3 nach langer Nachspielzeit bestehen. Das Derby entwickelte sich zu einem echten Krimi. Beide Mannschaften führten zwischenzeitlich die Partie an, konnten aber am Ende nicht die maximale Punkteausbeute verteidigen.
Für den ETV ist der spät Ausgleich am Ende ärgerlich, insbesondere wenn man die Ergebnisse der Konkurrenten am 32. Spieltag bedenkt. Dennoch hat das Team von Cheftrainer Can Timo Schultz nach dem Rückstand eine gute Reaktion gezeigt und war insgesamt die aktivere Mannschaft. Victoria darf sich ebenfalls über den Punkt im Derby freuen. Die Jungs von Cheftrainer Sascha Bernhardt fanden immer wieder gute Antworten zu entscheidenden Zeitpunkten der Partie und können am Ende sogar noch die Partie gewinnen. Eine spielfreudige Mannschaft von Victoria unterstreicht ihre Ambitionen den vierten Platz der Tabelle im Saisonendspurt zu behaupten.
Highlights Niendorfer TSV – USC Paloma
Spielbericht Niendorfer TSV – USC Paloma:
Niendorf sammelt in einem furiosen Spiel wichtige Punkte im Abstiegskampf.
Am Mittwochabend stand das Nachholspiel des 18. Spieltags zwischen dem Niendorfer TSV und dem USC Paloma an. Dabei dominierten ein komplett verrückter Spielverlauf und zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten das Geschehen.
Für Niendorf, die vor dem Spiel noch ganze acht Spiele im Endspurt zu bestreiten hatten, bat sich die große Chance Boden in der Tabelle gut zu machen. Dementsprechend mutig und energisch starteten die Mannen von Ali Farhadi in das Spiel. Während Paloma mit Ball immer wieder keine Lösungen im Aufbau fand, nutze die Heimmannschaft ihre physische Präsenz und Geschwindigkeit bei Umschaltaktionen. Mit dem dritten guten Abschluss erzielte Niendorf schließlich die Führung. Maurice Lüllemann’s Distanzschuss schlägt in der 24. Minute präzise im Eck ein. Es folgten verrückte Minuten am Sachsenweg. Binnen sechs Minuten stellte Niendorf auf 3:0, auch weil Paloma’s Hintermannschaft keinen Zugriff kriegte und schlichtweg keine Zweikämpfe annahm. Niendorf-Stürmer Björn Dohrn stellt noch vor der Pause auf 4:0. Eine vermeintliche Vorentscheidung, hätte man annehmen können.
Paloma-Trainer Marius Nitsch wechselte zur Pause gleich fünf Mal. Und das sollte sich auszahlen. Die Uhlenhorster waren auf einmal griffig und nahmen den Kampf an. Es dauerte nur drei Minuten nach Wiederapfiff, bis der eingewechselte Mohamed Fane per Kopf traf. Es entwickelte sich ein bisschen das Gefühl, das für die Gäste noch was gehen könnte. Nach Foul am eingewechselten Koschorreck, entschied Schiedsrichter Kriebisch auf Elfmeter. Paloma’s Außenverteidiger Quincy Adjei verwandelte diesen in Minute 74 souverän. Niendorf schien in der zweiten Halbzeit von der Rolle und war fast ausschließlich hinten gefordert. Die große Frage war, ob man den festgeglaubten Dreier auch nach Hause fahren kann. Mit dem Kopfballtor von Lennart Keßner in der 86. Spielminute kam dann endgültig das große Zittern bei den Anhänger der Heimmannschaft. Paloma war drauf und dran ein wirklich famoses Comeback nach 0: 4 hinzulegen und warf alles nach vorne. Doch keine zwei Minuten später ist es der eingewechselte Niendorf-Spieler Enrique Stark, der mit einem feinen Solo und gutem Abschluss die Entscheidung in einem wilden Spiel bringt. Das 5:3 für Niendorf spiegelt gleichzeitig den Endstand wieder und bedeutet drei wichtige Punkte für die Mannschaft von Ali Farhadi.
Paloma’s Cheftrainer Marius Nitsch kann insbesondere mit der ersten Halbzeit seiner Mannschaft nicht einverstanden sein. Dennoch wichtig für ihn zu sehen, dass seine Mannschaft insbesondere nach den Einwechslungen Moral und Kampfgeist gezeigt hat. Auch zu konstatieren ist, dass sich für das Topspiel am Sonntag gegen den ETSV, einige Paloma-Spieler für einen Startplatz aufdrängen konnten.
Für Niendorf zählen am Ende die drei Punkte. Auch dank einer wirklich starken Vorstellung im ersten Durchgang geht man am Mittwochabend verdient als Sieger vom Platz. Ganze sieben Spiele in drei Wochen stehen nun für die Jungs von Ali Farhadi auf dem Programm. Am Freitag geht es bereits zum nächsten Spiel auswärts gegen Süderelbe.
Highlights USC Paloma – Halstenbek-Rellingen
Spielbericht USC Paloma – Halstenbek-Rellingen
Der USC Paloma tat sich in den letzten Wochen gegen tief stehende Gegner schwer. Das änderte sich auch gegen den SV Halstenbek-Rellingen nicht. Diese stellten einen tiefen Block, agierten mit langen Bällen auf Zielspieler und Kapitän Marcel Jobmann und versuchten, daraus gefährlich zu werden.
Der USC Paloma hatte in der Anfangsphase viele gute Chancen, doch der Ball landete nicht im Netz. Dann kam es, wie es fast immer kommt: Machst du ihn vorne nicht rein, fängst du dir hinten einen. HR machte das Spiel nach einem Freistoß schnell und zwang Moritz Kasten und Marco Schröder dazu, sich zu entscheiden, wer nun zum Ball geht. Zweite Phrase: „Nimm du ihn, ich hab ihn.“ Kasten kommt nicht mehr an die Kugel, Kaan Cankaya schon – und somit stand es 1:0 für Halstenbek-Rellingen.
Paloma musste sich einmal schütteln und brauchte eine besondere Aktion, um wieder ins Spiel zu kommen. Yannick Albrecht machte in Form eines direkten Eckentors genau das. 1:1 zur Halbzeit.
In der zweiten Halbzeit dauerte es keine 45 Sekunden, bis Moritz Niemann mit einem langen Ball Nick Leptien in Szene setzte, der souverän zum 2:1 einschoss. Der USC Paloma übernahm daraufhin die volle Kontrolle über das Spiel. Eine große Möglichkeit auf den erneuten Ausgleich durch Salih Tahhan hatte HR noch, mehr gab es jedoch nicht.
Der USC Paloma schlägt den SV Halstenbek-Rellingen mit 2:1. Halstenbek-Rellingen verabschiedet sich damit aus der Liga und steigt in die Landesliga ab.
Highlights TuRa Harksheide – HEBC
Spielbericht TuRa Harksheide – HEBC:
Das Duell der beiden noch abstiegsgefährdeten Mannschaften Harksheide und HEBC konnte die Mannschaft aus Norderstedt mit 2:1 für sich entscheiden. Ein Joker-Tor brachte am Ende die drei Punkte für TuRa.
Im wichtigen Duell gegen Konkurrenten HEBC startete TuRa mutig und erarbeitete sich in Minute 13 die Führung. Mohamed Khalil steht nach Flanke im Strafraum goldrichtig, schaltet schneller als die HEBC-Abwehr und schiebt den Ball an Keeper Ahlmann vorbei ins Netz. TuRa drückte ab da auf den zweiten Treffer, doch es waren die Gäste, die nach 22 Minuten zum Ausgleich kamen. Nach verlängerter Ecke schließt von Zitzewitz ab, sein Schuss wird von Moses Magens gekonnt per Hacke in die Torecke bugsiert. Ein sehenswerter Treffer. Ab da begann ein offener Schlagabtausch, insbesondere in der ersten Halbzeit ergaben sich für beide Mannschaften große Möglichkeiten auf die Führung. Nach der Halbzeit flachte das Spiel ein wenig ab, bis zum großen Moment von Falk Schmidt. Der eingewechselte Mittelfeldmann von TuRa brauchte nur zwei Minuten nach Einwechslung um zu treffen. Nach Fehler im Aufbau rennt der Mann mit der Nummer 44 aufs Tor zu und verwandelt souverän. HEBC war nun einmal mehr gefordert noch eine Antwort zu finden, musste aber auch immer wieder aufpassen nicht noch den dritten Treffer zu kassieren. Am Ende geht der 2:1-Heimerfolg für TuRa auch aufgrund des Leistungsaufwands und der Menge an Chancen in Ordnung.
Für TuRa ist der Erfolg gegen HEBC im Kampf um den Klassenerhalt enorm wichtig. In den letzten vier Spielen geht es unter anderem noch gegen die beiden feststehenden Absteiger Curslack-Neuengamme und Halstenbek-Rellingen.
HEBC darf sich ärgern nichts Zählbares mitgenommen zu haben. Die Mannschaft von Philipp Obloch steht mit aktuell zwei Punkten mehr als TuRA auf Platz 10 der Tabelle. In den letzten vier Ligaspielen geht es jedoch auch noch gegen Dassendorf und den ETSV um den Klassenerhalt.
Highlights Teutonia – TuS Dassendorf
Spielbericht Teutonia 05 – TuS Dassendorf:
Im Nachholspiel um den 23. Spieltag der Gamesright Oberliga Hamburg empfing Teutonia 05 am Dienstagabend an der Kreuzkirche die TuS Dassendorf. Die Mannschaft von Cheftrainer Özden Kocadal feiert am Ende einen wichtigen 3:1-Auswärtserfolg, auch dank starker Distanzschüsse.
Bereits zu Beginn der Partie übernahm Dassendorf die komplette Kontrolle über das Spiel. Der aktuell Drittplatzierte ließ immer wieder mit einer hohen Ballsicherheit den Gegner laufen und drückte Teutonia förmlich in die eigene Hälfte. Es dauert keine acht Minuten, da kommt Hartwig nach Kusyi’s misslungener Annahme an den Ball und bringt diesen punktgenau in den Strafraum, wo Fabian Graudenz goldrichtig steht und per Direktabnahme ins Tor trifft. Keine sieben Minuten später ist es nach einer Verlagerung auf die linke Außenbahn Dassendorf-Spieler Karim Ay, welcher den Ball vor den Sechzehnmeterraum bringt. Sein Teamkollege Sven Möller zögert nicht und schließt sehenswert ebenfalls per Direktabnahme mit seinem linken Fuß ab. Der Ball touchiert den linken Innenpfosten und schlägt unhaltbar für Kolvenbach ein. Ein echtes Traumtor. Nach dem 0:2 fingen die Hausherren an, Dassendorf mutiger anzulaufen und fanden so besser in das Spiel. Tahirsylaj’s Freistoß in Minute 28 kann Dassendorf-Torwart Braun parieren. Gerade wo man dachte, dass Teutonia am Anschluss kratzte stach Dassendorf erneut zu. Nach missglückter Klärungsaktion von Abe ist es erneut Sven Möller, welcher per Distanzschuss auf 3:0 stellte. Mit seinem Doppelpack stellte der 35-Jährige früh die Weichen auf Auswärtssieg. Immerhin brachte Teutonia-Stürmer Tahirsylaj mit seinem ebenfalls sehenswerten Treffer die Ottensener noch vor der Pause auf die Anzeigetafel.
In Durchgang zwei lieferten sich beide Mannschaften einen leidenschaftlichen Kampf, die Großchancen und torgefährlichen Aktionen blieben aber eher aus. Dassendorf fährt am Ende einen souveränen Auswärtserfolg ein und sendet ein Signal an die Konkurrenz. Im Nachholspiel um den 23. Spieltag der Gamesright Oberliga Hamburg empfing Teutonia 05 am Dienstagabend an der Kreuzkirche die TuS Dassendorf. Die Mannschaft von Cheftrainer Özden Kocadal feiert am Ende einen wichtigen 3:1-Auswärtserfolg, auch dank starker Distanzschüsse.
Bereits zu Beginn der Partie übernahm Dassendorf die komplette Kontrolle über das Spiel. Der aktuell Drittplatzierte ließ immer wieder mit einer hohen Ballsicherheit den Gegner laufen und drückte Teutonia förmlich in die eigene Hälfte. Es dauert keine acht Minuten, da kommt Hartwig nach Kusyi’s misslungener Annahme an den Ball und bringt diesen punktgenau in den Strafraum, wo Fabian Graudenz goldrichtig steht und per Direktabnahme ins Tor trifft. Keine sieben Minuten später ist es nach einer Verlagerung auf die linke Außenbahn Dassendorf-Spieler Karim Ay, welcher den Ball vor den Sechzehnmeterraum bringt. Sein Teamkollege Sven Möller zögert nicht und schließt sehenswert ebenfalls per Direktabnahme mit seinem linken Fuß ab. Der Ball touchiert den linken Innenpfosten und schlägt unhaltbar für Kolvenbach ein. Ein echtes Traumtor. Nach dem 0:2 fingen die Hausherren an, Dassendorf mutiger anzulaufen und fanden so besser in das Spiel. Tahirsylaj’s Freistoß in Minute 28 kann Dassendorf-Torwart Braun parieren. Gerade wo man dachte, dass Teutonia am Anschluss kratzte stach Dassendorf erneut zu. Nach missglückter Klärungsaktion von Abe ist es erneut Sven Möller, welcher per Distanzschuss auf 3:0 stellte. Mit seinem Doppelpack stellte der 35-Jährige früh die Weichen auf Auswärtssieg. Immerhin brachte Teutonia-Stürmer Tahirsylaj mit seinem ebenfalls sehenswerten Treffer die Ottensener noch vor der Pause auf die Anzeigetafel.
In Durchgang zwei lieferten sich beide Mannschaften einen leidenschaftlichen Kampf, die Großchancen und torgefährlichen Aktionen blieben aber eher aus. Dassendorf fährt am Ende einen souveränen Auswärtserfolg ein und sendet ein Signal an die Konkurrenz.
Highlights ETV – HT 16
Spielbericht ETV – HT 16:
Am Dienstagabend empfing ETV die HT 16 zu einem intensiven Heimspiel, das den Zuschauern von Beginn an viel Spannung bot und über weite Strecken hart umkämpft war. Die Partie begann ideal für die Gastgeber, die bereits in der 4. Minute durch Bamo Karim Mohamed mit 1:0 in Führung gingen. Trotz des frühen Rückstands zeigte sich HT 16 unbeeindruckt und hielt das Spiel in der ersten Halbzeit offen. Mit viel Einsatz und guter Organisation gelang es ihnen, den favorisierten ETV immer wieder zu stören und selbst Akzente zu setzen. Kurz vor dem Pausenpfiff wurden die Gäste für ihren Aufwand belohnt, als Emirkaan Güzel in der 45. Minute den Ausgleich zum 1:1 erzielte.
Nach der Halbzeitpause entwickelte sich eine intensivere Begegnung, in der der ETV das Tempo deutlich anzog. Vor allem die Einwechslungen brachten frischen Schwung ins Spiel der Gastgeber. Lamin Beuck überzeugte mit mutigen Eins-gegen-eins-Aktionen und sorgte gemeinsam mit Jean Doegl und Toralf Hense für mehr Offensivdruck. HT 16 geriet zunehmend in die Defensive und hatte Schwierigkeiten, für Entlastung zu sorgen.
Die spielentscheidende Szene folgte kurz vor der 80. Minute: David Bilal Damala dribbelte sich stark in den Strafraum, ließ mehrere Gegenspieler stehen und wurde schließlich zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter, den Toralf Hense in der 81. Minute sicher zur 2:1-Führung verwandelte. In der Schlussphase versuchte HT 16 noch einmal zurückzukommen, doch der ETV nutzte die sich bietenden Räume konsequent. In der 90. Minute war es schließlich Damala selbst, der mit dem Treffer zum 3:1 alles klar machte und den Endstand herstellte. Insgesamt war es ein verdienter Sieg für den ETV, der sich nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit vor allem durch eine Leistungssteigerung im zweiten Durchgang durchsetzen konnte.
Highlights HEBC – Sasel
Spielbericht: HEBC – TSV Sasel
Ein Spiel für die Trainer in der ersten Halbzeit, ein Spiel für die Zuschauer in der zweiten. Mit 0:0 ging die Partie in die Halbzeitpause: „Beide Mannschaften haben Aspekte ihres Spiels durchgebracht“, sagte Philipp Obloch. Die erste Halbzeit beinhaltete ein Abseitstor sowie einige Chancen auf beiden Seiten. Alles in allem war es jedoch nicht das, was sich die Zuschauer von diesem Highlight-Spiel versprochen hatten.
Das änderte sich in Halbzeit Nummer zwei sofort. In der 47. Minute brachte Lasse Lüttgen den TSV Sasel nach einer guten Vorarbeit von Lukas Kourkis und Leif Thele in Führung. Sasel konnte die Oberhand gewinnen, brachte sich aber durch die rote Karte für Samir Amiri in der 52. Minute wieder selbst in Schwierigkeiten.
Danach drückte HEBC, wollte unbedingt den Ausgleich und eventuell sogar noch den Sieg mitnehmen. Der Ausgleich gelang schließlich in der 80. Minute durch Gian Luca Verago. Der Treffer leitete die heiße Schlussphase für HEBC ein, in der sie unbedingt den Sieg holen wollten.
Doch es kam anders: Zunächst traf Selim Ajkic zum erneuten Führungstreffer, der jedoch aufgrund einer Abseitsstellung aberkannt wurde. Und dann kam die Szene des Spiels: langer Ball von Nick Hoffmann, Nassar geht im Sechzehner zu Fall – Elfmeter! In der 95. Minute bot sich Sasel die große Chance, doch noch den Sieg mitzunehmen. Ajkic tritt an … und verschießt!
Wahnsinn, was für ein Spektakel in der zweiten Halbzeit – mit einem bitteren Ende für den TSV Sasel.
Highlights Nikola Tesla – TuRa Harksheide
Spielbericht Tesla – Harksheide:
Am 30. Spieltag der Gamesright Oberliga Hamburg traf Nikola Tesla auf TuRa Harksheide und im Gegensatz zur Hinrundenpartie entwickelte sich diesmal ein intensives Duell.
Die Gastgeber starteten druckvoll in die Partie und wurden früh belohnt: Bereits in der 10. Minute brachte Gedion Wedemeyer Nikola Tesla mit 1:0 in Führung. Doch die Gäste aus Norderstedt ließen sich davon nicht beeindrucken, steigerten sich im weiteren Verlauf deutlich und übernahmen zunehmend die Kontrolle. In der 29. Minute fiel schließlich der verdiente Ausgleich durch Mohamed Khalil.
Kurz vor der Pause musste Nikola Tesla einen verletzungsbedingten Wechsel hinnehmen: Mehmet Adgan konnte nicht weitermachen und wurde in der 35. Minute durch Dejan Sekac ersetzt.
Direkt nach der Pause setzte Harksheide dann den entscheidenden Impuls. Falk Schmidt, der zur zweiten Hälfte eingewechselt worden war, benötigte nicht lange, um auf sich aufmerksam zu machen, und traf in der 49. Minute zur 2:1-Führung für die Gäste. Dieser Treffer sollte letztlich den Unterschied machen.
In der Schlussphase entwickelte sich eine hitzige und teilweise chaotische Partie. Ab der 70. Minute überschlugen sich die Ereignisse: Zunächst sah Olgherto Balliu die Gelb-Rote Karte. Nur wenig später wurde Adrian Sousa ausgewechselt und erhielt dabei von Schiedsrichter Thomas Bauer aufgrund von Unsportlichkeit sowohl die Gelbe, als auch die Gelb-Rote Karte. Immerhin konnte Harksheide aufgrund des bereits vollzogenen Wechsels mit zehn Spielern weiterspielen.
In der 76. Minute der nächste Aufreger: Nach einem Foulspiel und der folgenden Freistoßentscheidung zeigte sich Zisimos Dimakis völlig uneinsichtig und warf den Ball auf einen am Boden liegenden Gegenspieler. Der Schiedsrichter stellte ihn daraufhin mit der glatten roten Karte vom Platz.
Trotz der turbulenten Schlussphase verteidigte TuRa Harksheide die knappe Führung mit großem Einsatz und brachte den 2:1-Auswärtssieg über die Zeit. In einer intensiven und emotionalen Partie sicherten sich die Gäste damit drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.
Highlights Teutonia 05 – USC Paloma
Spielbericht Teutonia – Paloma:
Am 30. Spieltag der Gamesright Oberliga Hamburg traf Teutonia 05 auf den USC Paloma in einer Partie, die vor allem für die Gäste eine große Bedeutung hatte. Nach dem unglücklichen Ausscheiden im Halbfinale des LOTTO Hamburg-Pokals gegen HEBC im Elfmeterschießen war Paloma auf Wiedergutmachung aus.
Die Gastgeber aus Ottensen erwischten den besseren Start in die Partie. Von Beginn an setzte Teutonia die Gäste unter Druck und kam zu mehreren Abschlüssen, die jedoch allesamt knapp das Tor verfehlten. Trotz der frühen Dominanz gelang es der Mannschaft nicht, sich zu belohnen. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fand Paloma zunehmend besser ins Spiel, stand defensiv stabil und konnte viele Angriffe frühzeitig entschärfen. Dennoch blieb Teutonia über weite Strecken das aktivere Team.
Nach der Halbzeitpause zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Paloma kam deutlich verbessert aus der Kabine und nutzte seine Chancen eiskalt. In der 52. Minute brachte Aulon Lekaj seine Mannschaft mit 1:0 in Führung, nur vier Minuten später erhöhte Moritz Niemann auf 2:0. Kurz darauf bot sich Niemann sogar die große Möglichkeit, per Elfmeter auf 3:0 zu stellen, doch er scheiterte vom Punkt.
In der Folge beruhigte sich das Spiel. Paloma konzentrierte sich auf eine kompakte Defensive und ließ kaum noch gefährliche Aktionen der Gastgeber zu. Teutonia versuchte zwar weiterhin, Druck aufzubauen, fand jedoch kaum Wege durch die gut organisierte Abwehr der Gäste.
Einige Lichtblicke gab es dennoch: Stürmer Arbes Tahirsylaj zeigte gute Ansätze, eroberte mehrfach stark den Ball und suchte den Abschluss. Doch alles, was auf das Tor von Tjark Grundmann kam, wurde vom Paloma-Keeper souverän pariert. Am Ende sicherte sich Paloma einen wichtigen 2:0-Auswärtssieg, der vor allem auf einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit sowie einer stabilen Defensivarbeit basierte.
Highlights LOTTO Hamburg-Pokal Halbfinale der Frauen Walddörfer SV – SC Victoria
Die Frauen des Walddörfer SV schlagen den zweiten Regionalligisten in Folge und ziehen ins Finale des LOTTO Hamburg-Pokals der Frauen ein. Sie besiegen die Siegerinnen des letzten Jahres – den SC Victoria.
Bereits in der 5. Minute schießt Lisa Krone den WSV mit einem wunderschönen Volley mit 1:0 in Führung. Victoria hatte in der Folge die klar besseren Chancen, vergab jedoch alle. Es war ein Spiel, das hin und her ging, den Zuschauern viel Freude bereitete und mit dem 1:0 zur Halbzeit spannend blieb.
In der 60. Minute erhöhte Walddörfer: Dalina Saalmüller bereitete vor, und Mirella Pleqi erzielte mit einer starken Bewegung und einem guten Abschluss das 2:0.
Die Frauen von Victoria kamen jedoch noch einmal heran: Lisa Behneke verkürzte in der 68. Minute per Foulelfmeter auf 2:1. Victoria konnte das Momentum aber nicht nutzen und kassierte bereits sechs Minuten später das 3:1 durch Divine Chuks.
Den Schlusspunkt setzte erneut die Kapitänin Mirella Pleqi.
Damit zieht Walddörfer völlig verdient ins Finale ein und trifft dort auf St. Pauli. Gleichzeitig durchbrechen sie die Serie von SC Victoria und St. Pauli, die sonst zum dritten Mal in Folge im Finale gestanden hätten.
