Highlights ETV – Teutonia 05
Spielbericht ETV – Teutonia 05:
Freitagabend am Sportzentrum Hoheluft. Der ETV empfing Teutonia 05 Ottensen am 26. Spieltag der Gamesright Oberliga Hamburg. Der ETV war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Teutonia stellte sich hinten rein und lauerte auf Kontersituationen. Der ETV erspielte sich trotzdem einige Großchancen, die allesamt von Torhüter Phil Kolvenbach pariert wurden. Er war der Grund, warum der ETV bis zur zweiten Halbzeit auf die verdiente Führung warten musste. In der 57. Minute war es dann soweit. Nach einer überragenden Aktion von Jasper Hölscher im Zusammenspiel mit Jon Pauli bringt Hölscher eine scharfe Flanke, die Torhüter Kolvenbach nur nach vorne parieren kann. Dort läuft der Kapitän der Eimsbütteler, Bamo Karim, ein und erzielt das 1:0. Karim erzielte damit seinen neunten Saisontreffer und bescherte seinem Team die nächsten drei Punkte, welche für den Moment die Tabellenführung bedeuten. Allerdings nur für den Moment: Mit 50 Punkten hat man nur einen Punkt mehr als der ETSV, der allerdings drei Spiele weniger absolviert hat.
Highlights TuS Dassendorf – Buchholz 08
Spielbericht TuS Dassendorf – Buchholz 08:
Am Samstagmittag war es soweit: Max Kruse gibt sein Debüt in der Gamesright Oberliga Hamburg. Heimspiel in Dassendorf, 15 Grad, Sonne – und sämtliche Reporter und Zuschauer sind vor Ort. Der Hauptgrund: Max Kruse.
Aber bevor er in der 56. Minute auf den Platz kommt, sorgt ein anderer für Furore. Martin Harnik schnürt binnen 25 Minuten einen Dreierpack. Der Ex-Profi hatte in dieser Saison mit Verletzungen zu kämpfen, doch am Samstag hat alles gehalten. Nur der Torhüter von Buchholz 08 hatte wenig zu halten – weil alles hinter ihm einschlug.
25 Minuten sind gespielt, 4:0 für Dassendorf. Dreimal Harnik, und das Spiel für die Buchholzer war praktisch gelaufen. Die gewinnen jedoch die zweite Halbzeit mit 1:0, weil Dassendorf ein paar Gänge runterschaltet und die Aufmerksamkeit woanders liegt: bei Max Kruse.
Bejubelt von den Dassendorfer Fans ist er angekommen in der Gamesright Oberliga Hamburg. „Für mich war es gut, mal wieder reinzukommen, 30 Minuten auf Oberliga-Niveau auf dem Platz zu stehen“, so Max Kruse.
Dassendorf gewinnt am Ende mit 4:1. Kruse und Harnik dürfen noch eine Menge Interviews geben und anschließend den Sieg ihrer Mannschaft feiern. Mit diesem Erfolg ist Dassendorf auch wieder dran an der Tabellenspitze: drei Punkte weniger als der vermeintliche Tabellenführer ETSV – allerdings mit einem Spiel mehr. Vier Punkte sind es auf Tabellenführer ETV, die allerdings drei Spiele mehr absolviert haben als der ETSV.
Highlights HEBC – FC Türkiye
Spielbericht HEBC- FC Türkiye:
Der versprochene Abstiegskracher entwickelte sich am Sonntag auf dem Reinmüller Sportplatz zu einem wahren Torchancenfestival. Eine rote Karte und ein Eigentor sorgten schließlich für den Turnaround.
Die Vorzeichen waren klar: Verlieren war für beide Mannschaften verboten. Insbesondere für die Gäste aus Wilhelmsburg bot das Spiel gegen HEBC die große Möglichkeit, im Abstiegskampf nochmal anzugreifen.
In den ersten Minuten war Türkiye die Nervosität deutlich anzumerken. Mehrere Fehlpässe und Unkonzentriertheiten bestimmten das Spiel der Gäste, während der HEBC früh auf die Führung drängte. Einzig die Chancenverwertung war der Mannschaft von Philipp Obloch vorzuwerfen – ein Problem, das bereits mehrfach in dieser Saison Thema war. Insbesondere die Chance von Bastian Stech vor leerem Tor in der 11. Minute ist dabei zu erwähnen.
Mit der zweiten Aktion vor dem gegnerischen Tor war es Türkiye-Spieler Abdalla Mountari, welcher in der 28. Minute vor dem Tor von HEBC-Keeper Schoon eiskalt blieb und für den großen Schock der Eimsbütteler sorgte. Der Aufwand und die Moral von HEBC stimmte, einzig das Tore schießen geling in Halbzeit eins nicht mehr.
Der HEBC zeigte sich unverändert motiviert den Spielstand zu drehen, kam auch mit dem Eigentor von Türkiye-Spieler Hyodo Yushin in der 58. Minute zum verdienten Ausgleich. Anschließend kam es noch dicker für die Gäste: Nach Fehlpass von Keeper Mihailovic wird Schick bedient und im Strafraum von hinten von Sarikaya gestört. Schiedsrichter Schwarze zeigte auf den Punkt und gab folgerichtig die rote Karte. Der eingewechselte HEBC-Stürmer Gian Luca Verago verwandelt sicher und sorgt mit seinem 5. Saisontreffer für die Führung.
Die Heimmannschaft agierte selbst nach Führung und Überzahl stets aktiv und hatte jetzt Lust auf mehr. Nach einem sauberen Steckpass hinter die Kette von Türkiye, bedient Laurel Aug den mitgelaufenen Bastian Stech, welcher sich für seinen unermüdlichen Einsatz an diesem Vormittag belohnte. Gleichzeitig sorgte der Treffer in Minute 76 für den 3:1-Endstand.
Für HEBC ist der Sieg mit Blick auf die Tabelle ein wichtiger Erfolg. In der Tabelle klettert man von Platz 15 auf 13 hoch und sammelt so wertvolle Punkte im Kampf um die Klasse. Am Dienstagabend geht es direkt weiter, dann treffen die Mannen von Chef-Trainer Philipp Obloch im Lotto Pokal Viertelfinale auf den Landesligisten Nienstedten.
Für den FC Türkiye geht es nach dem Spieltag weiter in Richtung Abstieg. Trotz Einsatzbereitschaft und Bemühung konnte man auch gegen den HEBC nichts Zählbares mitnehmen. Die kommenden Aufgaben werden dabei nicht unbedingt einfacher. Am Sonntag empfängt die Mannschaft von Tolga Odabas die TuS Dassendorf.
Highlights LOTTO Pokal-Hamburg Achtelfinale der Frauen SC Condor – ETV 2. Frauen
Spielbericht Condor – ETV:
Der SC Condor steht im Viertelfinale des Lottopokals der Frauen. Im Achtelfinale setzte sich das Team mit 3:1 gegen die zweite Mannschaft des ETV durch – und revanchierte sich damit für die bislang einzige Saisonniederlage.
Ausgerechnet am ersten Spieltag der Frauen-Oberliga hatte Condor gegen ETV II verloren. Nun folgte im bislang wichtigsten Spiel der Saison die Revanche. Von Beginn an präsentierte sich Condor hochkonzentriert und erwischte einen Traumstart in die Partie.
Bereits früh gingen die Gastgeberinnen durch einen verwandelten Foulelfmeter von Jolie Buerschaper mit 1:0 in Führung. Condor blieb weiter am Drücker, setzte den Gegner mit konsequentem Pressing und hoher Intensität unter Druck – und wurde belohnt. Michele Mercedes Scholz erhöhte zunächst auf 2:0 und legte wenig später mit ihrem zweiten Treffer zum 3:0 nach. Nach 34 Minuten schien die Begegnung beim Stand von 3:0 bereits entschieden.
Doch ETV II gab nicht auf. Nach der Halbzeitpause kamen die Gäste besser aus der Kabine, agierten mutiger im Passspiel und erspielten sich mehrere gute Torchancen. Der Anschlusstreffer durch Lucija Maria Ralfs zum 3:1 brachte noch einmal Spannung in die Partie.
Zweimal rettete zudem das Aluminium für Condor und verhinderte, dass ETV II weiteren Druck aufbauen konnte. Trotz der engagierten zweiten Halbzeit der Gäste geriet der Sieg der Gastgeberinnen jedoch nicht mehr ernsthaft in Gefahr.
Am Ende steht ein verdienter 3:1-Erfolg für den SC Condor, die damit ins Viertelfinale des Lottopokals einziehen.
Highlights ETV – ETSV
Spielbericht: ETV – ETSV
Das Topspiel am Dienstagabend zwischen dem ETV und dem ETSV hielt genau das, worauf sich die Zuschauer gefreut haben. Ein offener Schlagabtausch am Sportzentrum Hoheluft, welcher letztendlich keinen Sieger hervorbrachte.
Der ETV agierte zu Beginn sehr mutig und hochkonzentriert. Immer wieder machte es die kompakte Staffelung der Mannen von Can-Timo Schultz dem Tabellenführer schwer, richtig ins Spiel zu finden. In Minute 15 zeigt der Schiedsrichter Kopmann nach Foul von ETSV-Spieler Appiah im Strafraum auf den Punkt. ETV-Kapitän Bamo Karim nahm sich der Sache an, sein zu unplatzierter Elfmeter landet jedoch genau in den Armen von Keeper Tom Müller.
Auch danach blieb der ETV dran und kam schließlich in der 32. Minute durch einen starken Kopfball von Stürmer Max Mbodje zur ersehnten Führung. Der ETSV hingegen konnte auch danach nicht wirklich Druck erzeugen, bekam dann aber durch ein Foul von Marxen an Jahraus ebenfalls die Möglichkeit vom Punkt. ETSV-Juwel Krasniqi nutzte das im Gegenzug zu Karim eiskalt aus und erzielte damit Saisontreffer Nummer 29. Mit einem für den ETSV schmeichelnden 1:1 ging es somit in die Pause.
Mit Beginn der 2. Halbzeit zeigte der Tabellenführer einmal mehr seine Klasse. Nach einer starken Kombination von Lopes und Tömürcü, ist es Akyol, welcher den Ball gefährlich in den 5-Meterraum bringt. ETV-Keeper Fofana kann den Versuch nur nach vorne abwehren, wo niemand geringeres als Erolind Krasniqi mit überlegter Coolness noch einmal den Ball kontrolliert und den Ball anschließend sicher ins halbverwaiste Tor unterbringt. Der Doppelpack für den Mann, der im Sommer von Süderelbe kam. Das Spiel war nun ein offener Schlagabtausch, auch geprägt von vielen Standardsituationen. In der 64. Minute klärt ETSV-Verteidiger Siemsen eine Ecke von Jon Pauli unglücklich genau vor die Füße des freistehenden Marxen. Dieser hat viel Zeit, entscheidet sich dennoch für die Direktabnahme und trifft per Volley absolut sehenswert ins Tor. Das Spiel bietet nun mehr Räume für beide Mannschaften, jedoch fehlt es beiden im letzten Drittel an Präzision.
Zusätzliche Wechsel auf beiden Seiten sollen nochmal neue Dynamik bringen. Letztendlich gibt es mit dem Pfostentreffer von Akyol und einer Riesenchance von Mbodje noch auf beiden Seiten die Möglichkeit zum Lucky Punch. Am Ende steht ein Duell auf Augenhöhe, welches keinen Sieger hervorbringt.
Für den ETSV ist das Spiel nach der Absage am Freitag das erste Pflichtspiel seit Langem. Dementsprechend kann Chef-Trainer Jan-Philipp Rose mit dem Punkt gut leben, da auch die Tabellenführung bleibt. Am Freitag trifft die Mannschaft aus Bergedorf dann auf den FC Süderelbe, bevor am nächsten Mittwoch der Pokal-Kracher gegen Eintracht Norderstedt steigt.
Der ETV belohnt sich für einen couragierten Auftritt am Ende mit einem Punkt. Über weite Teile des Spiels zeigten die Mannen von Can-Timo Schultz eine sehr ordentliche Leistung, bei der sie sich höchstens vorwerfen müssen, nicht gewonnen zu haben. Nach dem zweiten Unentschieden seit dem Re-Start gibt es am Freitagabend im nächsten Heimspiel die erneute Chance auf drei Punkte.
Highlights SC Victoria – TSV Sasel
Spielbericht: SC Victoria – TSV Sasel 2:2
Zum Auftakt des Re-Starts der Oberliga Hamburg empfing der SC Victoria Hamburg am Freitagabend unter Flutlicht im Stadion Hoheluft den TSV Sasel. Mit einem Last-Minute-Kracher setzte Victoria den spektakulären Schlusspunkt einer schwer einzuordnenden Partie.
Beiden Teams war die kurze Vorbereitungszeit deutlich anzumerken. Sasel verteidigte mutig in enger Manndeckung, während Victoria immer wieder versuchte, spielerische Lösungen zu finden. Doch auf beiden Seiten schlichen sich zu Beginn zahlreiche Ungenauigkeiten ein, die den Spielfluss hemmten. Den ersten Wirkungstreffer landeten die Gäste: Nach Vorarbeit von Gerken traf Nick Peters in der 24. Minute zur Führung für den TSV. Kurz vor der Pause bot sich Sasel sogar die große Chance auf das 2:0, nachdem Victoria im Spielaufbau den Ball verlor. Doch die vergebene Gelegenheit sollte sich rächen.Nahezu mit dem Halbzeitpfiff schlug Victoria zurück: Erichsen fand mit einer butterweichen Flanke Luis Gleich, der per Kopf zum 1:1-Ausgleich vollendete.
Auch nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange bis zum nächsten Treffer. Keine zwei Minuten waren gespielt, da nahm Selim Ajkic eine Ablage von Kourkis aus über 20 Metern direkt und traf sehenswert per Volley zur erneuten Saseler Führung.In der Folge tat sich die Mannschaft von Sascha Bernhardt weiterhin schwer, zu ihrem gewohnten Spiel zu finden. Viele Ballverluste und Ungenauigkeiten prägten die zweite Halbzeit. Lange deutete alles auf einen Auswärtssieg der Gäste hin.
Doch mit der letzten Aktion des Spiels kam Victoria noch einmal nach vorne – ein langer Einwurf sorgte für Unruhe im Strafraum. Dann folgte die Szene des Abends: Der eingewechselte Yago Heider setzte im Getümmel zum Fallrückzieher an und beförderte den Ball spektakulär ins Netz. Ekstase im Stadion Hoheluft – und ein dramatischer Schlusspunkt.
Für den TSV Sasel ist das Ergebnis gegen den Tabellenvierten Victoria sicher ein Gutes. Aufgrund zweier später Tore kann sich die Mannschaft von Trainer Ramelow nur den Vorwurf machen, hier nicht mehr als einen Punkt mitgenommen zu haben, machen.
Victoria hingegen merkte man die lange Unterbrechung des Spielbetriebs an. Spielerisch besteht für den weiteren Saisonverlauf noch Steigerungspotenzial, doch Moral und Comeback-Qualitäten stimmten an diesem Abend.
Highlights Teutonia 05 – HT 16
Spielbericht: Teutonia 05 – HT 16
Im Duell zwischen FC Teutonia 05 Ottensen und HT 16 erwischten die Gäste den deutlich besseren Start und legten mit einer konzentrierten Anfangsphase den Grundstein für einen 2:0-Erfolg.
Von Beginn an präsentierte sich HT 16 wach, aggressiv in den Zweikämpfen und zielstrebig im Spiel nach vorne. Bereits in den ersten Minuten setzten die Gäste die Defensive von Teutonia unter Druck und erspielten sich mehrere gute Möglichkeiten. Der frühe Aufwand zahlte sich aus: Nach einer gelungenen Kombination fiel das verdiente 0:1. Teutonia wirkte beeindruckt, kam kaum in die Zweikämpfe und hatte Schwierigkeiten, Ordnung ins eigene Aufbauspiel zu bringen.
HT 16 blieb am Drücker und nutzte die Unsicherheiten eiskalt aus. Noch vor der Pause erhöhten die Gäste auf 0:2 – erneut nach einem schnell vorgetragenen Angriff. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt absolut verdient, da HT 16 das Spieltempo bestimmte und defensiv kaum etwas zuließ.
Zur Halbzeit reagierte Teutonias Trainer Seyed Saadi-Madani und stellte taktisch um. Seine Mannschaft baute fortan anders auf, agierte mutiger im Spiel nach vorne und fand deutlich besser in die Partie. Mit mehr Ballbesitz und klareren Strukturen erhöhte Teutonia den Druck spürbar. Mehrfach lag der Anschlusstreffer in der Luft, doch entweder fehlte die letzte Präzision im Abschluss oder HT 16 verteidigte leidenschaftlich.
Trotz einer engagierten zweiten Hälfte gelang es den Gastgebern nicht, die starke Anfangsphase der Gäste wettzumachen. HT 16 brachte die Zwei-Tore-Führung souverän über die Zeit und belohnte sich für einen konzentrierten Auftritt mit drei verdienten Punkten.
Am Ende steht ein 0:2 aus Sicht von Teutonia – ein Spiel mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten, in dem die frühe Effizienz den Ausschlag gab.
Highlights USC Paloma – TuS Dassendorf
Spielbericht: USC Paloma – TuS Dassendorf 1:1
Am vergangenen Sonntag empfing der USC Paloma an der Brucknerstraße den Tabellendritten TuS Dassendorf. In einem intensiven Spiel gelang es beiden Mannschaften am Ende nicht, den entscheidenden Lucky Punch zu setzen.
Keine zwei Minuten waren gespielt, da brach Dassendorf’s Johann von Knebel auf der rechten Seite durch und fand mit einer flachen Hereingabe den freistehenden Mattia Maggio, der den Ball sehenswert im Kreuzeck unterbrachte.
Die frühe Führung beeindruckte Paloma jedoch nicht. Die Hausherren reagierten stark und kamen zunehmend besser in das Spiel. Immer wieder war es Kreativspieler Yannick Albrecht, welcher mit guten Aktionen Dassendorf Torwart Babuschkin vor Probleme stellte. Trotz spielerischer Überlegenheit und mutigem Auftreten gelang es Paloma in der ersten Halbzeit jedoch nicht, den Ausgleich zu erzielen.
Dass in dieser Begegnung viel auf dem Spiel stand, zeigte sich auch in der Intensität. Zahlreiche Zweikämpfe, kleinere Reibereien und taktische Fouls unterbrachen immer wieder den Spielfluss
Nach dem Seitenwechsel dauerte es wieder nicht lange bis es im Kasten klingelte. Nach Freistoss von Paloma-Kapitän Niemann ist es der 1:0-Torschütze Mattia Maggio, welcher in der 54. Minute ins eigene Tor köpfte.
Das Spiel entwickelte sich in eine sehr unterhaltsame Richtung mit einem offenen Ende für beide Mannschaften. Auch die Wechsel beider Trainer brachten neue Impulse in das Spiel. Trotz der zweiten gelben Karte und dem Platzverweis für Dassendorf Innenverteidiger Palo in der 81. Minute war es die Mannschaft von Trainer Özden Kocadal, welche mit dem eingewechselten Martin Harnik in der 86. Spielminute die große Möglichkeit auf den Führungstreffer hat.
Am Ende steht ein durchaus leistungsgerechtes Unentschieden, das den Verlauf der intensiven Partie wiederspiegelt.
Für Dassendorf bedeutet das Remis einen verpassten Schritt im Rennen um Platz eins. Am kommenden Wochenende empfängt man zuhause Buchholz.
Die Reaktion der Paloma-Bank nach Abpfiff zeigte hingegen deutlich, welchen Wert dieser Punktgewinn hat. Gerade mit Blick auf die kurze Vorbereitung unterstrich das Team von Marius Nitsch einmal mehr seine Heimstärke an der Brucknerstraße
Highlights LOTTO Hamburg-Pokal der Herren Achtelfinale SC Victoria – Altona 93
Victoria Hamburg – Altona 93 1:0
Victoria entscheidet den Hamburg-Klassiker für sich
Im einen der ältesten Stadtderbys Deutschlands trafen am Freitagabend der SC Victoria und Altona 93 zum 143. Mal aufeinander. Vor 1.512 Zuschauerinnen und Zuschauern im Stadion Hoheluft setzte sich der SC Victoria Hamburg letztlich mit 1:0 durch und löste damit das Ticket für das Viertelfinale im Lotto-Pokal.
Auch wenn auf dem Papier ein Klassenunterschied zwischen dem Oberligisten Victoria und dem Regionalligisten Altona bestand, war die Ausgangslage klar: Pokal, Flutlicht, Derby – eigene Gesetze inklusive.
Früher Wirkungstreffer bringt Victoria auf Kurs
Victoria kam besser ins Spiel, war griffiger in den Zweikämpfen und setzte früh das erste Ausrufezeichen. Bereits in der 8. Minute belohnte sich die Elf von Trainer Sascha Bernhardt für einen mutigen Start: Nach einer Hereingabe von Luca Reimers landete der Ball bei Sönke Meyer, der keine Zeit verlor und eiskalt zur Führung einschob.
Auch danach blieb Victoria die aktivere Mannschaft. Chancen durch Luca Palzer und Paul Froehlich hätten die Führung ausbauen können, doch Altona-Keeper Dennis Lohmann hielt sein Team im Spiel. Die Gäste versuchten es vor allem über Standards, blieben dabei jedoch ohne zwingenden Erfolg.
Viel Derby, wenig Spielfluss
Dass es ein echtes Stadtderby war, zeigte sich nicht nur auf den Rängen, sondern auch auf dem Rasen. Intensive Zweikämpfe, hitzige Wortgefechte und zahlreiche Unterbrechungen prägten die Partie. Schiedsrichter Gerhard Ludolph hatte alle Hände voll zu tun und verteilte bereits vor der Pause mehrere Gelbe Karten.
Nach dem Seitenwechsel investierte Altona mehr Ballbesitz, fand aber kaum Lösungen gegen gut organisierte Victorianer. Die Hoheluft-Elf verteidigte leidenschaftlich und ließ im eigenen Strafraum wenig zu. Die beste Ausgleichschance der Gäste vereitelte Victorias Defensive in der Schlussphase in letzter Sekunde.
Auch acht Minuten Nachspielzeit änderten nichts mehr am Spielstand. Victoria brachte den knappen Vorsprung über die Zeit.
Derby-Sieg und Viertelfinalticket
Mit dem 1:0-Erfolg zieht der SC Victoria Hamburg ins Viertelfinale des Lotto-Pokals ein und belohnt sich für eine konzentrierte und leidenschaftliche Leistung. Altona 93 hingegen muss die Niederlage in einer ohnehin schwierigen Phase verkraften, kann sich nun aber voll auf die Aufgaben nach der Winterpause konzentrieren.
Highlights LOTTO Hamburg-Pokal der Herren Achtelfinale West Eimsbüttel – HEBC
SV West-Eimsbüttel – HEBC 0:8
Im Achtelfinale des LOTTO Hamburg-Pokals der Herren kam es zum traditionsreichen Eimsbütteler Derby zwischen dem Heimteam West-Eimsbüttel und HEBC. Vor heimischer Kulisse musste West-Eimsbüttel dabei die spielerische Überlegenheit des klassenhöheren HEBC anerkennen, der sich am Ende deutlich mit 8:0 durchsetzte.
Die Gäste vom HEBC übernahmen von Beginn an die Spielkontrolle und gingen früh in Führung. In der 17. Minute eröffnete Tjorven Köhler den Torreigen, ehe er nur sieben Minuten später (24. Minute) mit seinem zweiten Treffer auf 0:2 erhöhte. West-Eimsbüttel verteidigte engagiert und konnte bis zum Halbzeitpfiff weitere Gegentreffer verhindern. Kurz nach der Pause stellte Michele Scalzi dann jedoch in der 53. Minute auf 0:3 und sorgte damit für eine komfortable Führung.
Der Kapitän Janek Wrede traf ebenfalls, in der 59. Minute zum 0:4. Anschließend rückte Michele Scalzi in den Mittelpunkt: Mit weiteren Treffern in der 61. und 64. Minute schnürte er einen Hattrick und erhöhte auf 0:6. In der Schlussphase ließ der HEBC nicht nach. Roman Dömpke traf in der 85. Minute zum 0:7, ehe Gian Luca Verago kurz vor dem Abpfiff in der 89. Minute den Schlusspunkt zum 0:8-Endstand setzte.
Trotz der deutlichen Niederlage präsentierte sich West-Eimsbüttel als fairer Gastgeber und kämpfte bis zum Schluss. Der HEBC hingegen unterstrich eindrucksvoll seine Ambitionen im LOTTO Hamburg-Pokal der Herren und zog hochverdient ins Viertelfinale ein.
